3:1! Real Madrid steht im Achtelfinale mit dem Rücken zur Wand, liegt im Gesamtscore mit zwei Toren im Rückstand. Dann dreht Karim Benzema und mit seinem Hattrick das Spiel, wirft Paris Saint-Germain aus der Champions League. Neben dem Franzosen wird vor allem einer gefeiert: Madrids Abwehr-Boss David Alaba.
Der Wiener liefert eine Glanzleistung ab, lässt den Pariser Traumsturm Lionel Messi, Kylian Mbappe und Neymar Jr. phasenweise richtig schlecht aussehen.
Dafür erntet der 29-Jährige nicht nur von Kollegen, Fans und der Presse Lob. Auch die Experten verneigen sich vor dem ÖFB-Teamspieler. So schwärmt Sky-Experte Didi Hamann im Live-TV: "David Alaba wird in die Geschichte eingehen als einer der besten Verteidiger der letzten 10, 15 Jahre."
Hamann bezeichnet Alaba als "Führungsspieler, der Leistung bringt und der andere besser macht“, einen Spieler "auf den du dich verlassen kannst". Ganz im Gegensatz zu den "Luxusspielern" wie Neymar. Alaba sei ein "riesen Botschafter für den österreichischen Fußball". "Ohne Alaba - auch wenn er nicht direkt an den Toren beteiligt war - hätte Real heute das Spiel nicht gedreht!"
Alaba spielt seine erste Saison bei den Madrilenen, ist beim "Weißen Ballett" kaum mehr wegzudenken. Er wechselte im vergangenen Sommer ablösefrei von seinem Stammverein FC Bayern nach Spanien.