"Bares für Rares"

Experte entdeckt Schaden - Schwestern fordern 2.800 €

Zwei Schwestern hoffen bei "Bares für Rares" auf einen hohen Verkaufspreis. Doch ein Experte entdeckt einen schweren Schaden am Gemälde.
Heute Entertainment
02.07.2026, 10:55
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Mit einem Gemälde aus dem Nachlass ihrer verstorbenen Mutter treten Sabine und Brigitte aus München bei "Bares für Rares" an. Ihr Wunsch: Das Kunstwerk soll verkauft werden. Moderator Horst Lichter (64) ist von dem Motiv zunächst begeistert – bis ein auffälliger Makel ins Auge sticht.

Als die Schwestern das Bild im Pulheimer Walzwerk präsentieren, reagiert Lichter zunächst positiv: "Oh, das ist aber schön warm, da sucht man den Schatten!" Kurz darauf bemerkt er jedoch eine beschädigte Stelle und fragt nach: "Ist das am Glas oder ein Fleck am Bild?"

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Experte Colmar Schulte-Goltz (53) hat den Schaden längst entdeckt. Er spricht von einer "großen Beschädigung". An der betroffenen Stelle fehle "eine ganze Menge von der Malereischicht". Immerhin: Der Defekt könne restauriert werden.

Gemälde zeigt Osterprozession in Spanien

Der Kunstexperte erkennt auf dem Bild unter anderem die Alhambra von Granada und erklärt: "Wir sind also in Spanien." Inhaltlich gehe es jedoch um eine Osterprozession. Das Werk stammt von dem Berliner Maler John Gleich, dessen Name – wie Schulte-Goltz erklärt – deutsch ausgesprochen wird.

Das Gemälde zeigt eine Osterprozession in der spanischen Stadt Granada.
ZDF

Sabine und Brigitte hoffen auf 2.800 Euro für das Gemälde. Mit ihrer Vorstellung liegen sie gar nicht so weit daneben: Der Experte schätzt den Wert auf 2.400 bis 2.800 Euro. Horst Lichter reagiert überrascht: "Wow, ich hätte nicht gedacht, dass der so teuer ist."

Händler bleiben deutlich unter der Expertise

Auch im Händlerraum kommt das Bild gut an. Wolfgang Pauritsch (54) lobt das Werk mit den Worten: "Es ist eine wunderbare Stimmung, wir sind alle sichtlich begeistert." Er eröffnet die Versteigerung mit 800 Euro.

Julian Schmitz-Avila (39) quittiert das erste Gebot lediglich mit einem anerkennenden Pfiff und steigt nicht in die Verhandlung ein. Anders Sarah Schreiber (38): Sie bietet 1.000 Euro und liefert sich anschließend ein Bieterduell mit Pauritsch.

Der Preis klettert schließlich auf 1.800 Euro. Pauritsch hakt nach: "Das sind keine schlechten Gebote, oder?" Die Schwestern verweisen daraufhin auf die Schätzung von bis zu 2.800 Euro. Trotzdem kommt die Auktion nicht mehr richtig in Schwung.

Pauritsch erhöht noch auf 1.900 Euro, doch Schreiber legt 100 Euro nach und erhält den Zuschlag für 2.000 Euro. Damit bleibt der Verkaufspreis zwar deutlich unter der Expertise, Sabine und Brigitte zeigen sich nach dem Deal dennoch "vollkommen zufrieden".

{title && {title} } red, {title && {title} } 02.07.2026, 10:55
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