In der Nacht auf Sonntag sowie am Sonntag selbst erreicht die wenig wetterwirksame Kaltfront des Tiefs YLVI den Norden und Nordosten des Landes. Damit strömt vor allem in diesen Regionen spürbar kühlere Luft ein. Bereits am Montag setzt sich von Nordwesten her das nächste Hochdruckgebiet namens WINFRIED durch.
Im Süden und Westen bleibt es hingegen im Einflussbereich einer sich aufbauenden Luftmassengrenze länger unbeständig. Die Prognose von UBIMET-Mann David Kurz im Detail.
Der Samstag klingt häufig mit wolkenlosem Himmel aus. Auch in der Nacht bleibt es über weite Strecken sternenklar, wodurch die Temperaturen bis in die frühen Morgenstunden deutlich zurückgehen. Der im Osten lebhafte Westwind lässt vorübergehend nach.
Am Sonntag ziehen im Norden und Osten zeitweise mehr Wolken durch, insgesamt dominiert jedoch weiterhin der Sonnenschein. Auch inneralpin sowie im Süden und Westen bleibt es freundlich, wobei neben einigen Schleierwolken zunehmend auch mittelhohe Wolkenfelder auftreten. Im Norden und Osten weht lebhafter, anfangs noch kräftiger Nordwestwind. Von Nord nach Süd liegen die Höchstwerte zwischen 14 und 26 Grad.
Der Montag gestaltet sich in weiten Landesteilen trocken bei einem Sonne-Wolken-Mix, von Oberösterreich bis ins Nordburgenland überwiegt häufig der Sonnenschein. Südlich des Alpenhauptkamms bilden sich am Nachmittag Quellwolken, von Osttirol bis ins Murtal sind in der Folge einzelne Schauer möglich, lokal auch mit Blitz und Donner. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Nord bis Nordost liegen die Höchstwerte zwischen 16 und 24 Grad.
Am Dienstag ziehen ausgedehnte hohe Wolkenfelder durch. Im Norden und Osten zeigt sich zwischen den Wolken zeitweise die Sonne, es bleibt überwiegend trocken. Im Süden hingegen halten sich dichtere Wolken, von Osttirol bis in die Obersteiermark gehen einzelne Schauer nieder, die im Tagesverlauf häufiger werden und sich bis in den Südosten ausbreiten können. Auch im Westen ist am Nachmittag ein Schauer nicht ausgeschlossen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus östlichen Richtungen. Der Wind bleibt schwach bis mäßig aus östlichen Richtungen und mit 15 bis 22 Grad kühlt es weiter ab.
Der Mittwoch verläuft oft dicht bewölkt, nur an der Alpennordseite stellt sich tagsüber ein zunehmend freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein. Besonders im südlichen Bergland entwickeln sich tagsüber einige Schauer, vereinzelt mit Blitz und Donner. Generell muss aber von Vorarlberg bis ins Südburgenland im Tagesverlauf mit Schauern gerechnet werden. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Ost bis Nordosten und die Temperaturen erreichen nur noch maximal 12 bis 20 Grad.