Experte sieht diese Gefahr für VdB bei Hofburg-Wahl

Alexander Van der Bellen kandidiert erneut als Bundespräsident.
Alexander Van der Bellen kandidiert erneut als Bundespräsident.Gilbert Novy / KURIER / picturedesk.com
23 Kandidaten sammeln derzeit Unterstützungserklärungen für die Bundespräsidenten-Wahl. Eine realistische Chance hat kaum jemand von ihnen.

Äußerst dicht ist heuer das Feld für die Bundespräsidenten-Wahl. Insgesamt 23 Kandidaten sammeln derzeit Unterstützungserklärungen, um bei der Wahl am 9. Oktober antreten zu dürfen. Eine realistische Chance hat kaum jemand von ihnen, ausgenommen sind Amtsinhaber Alexander Van der Bellen und FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz.

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Bis zu sieben Personen könnten aber die Hürde von 6.000 Unterschriften überspringen. Neben Van der Bellen und Rosenkranz werden noch Dominik Wlazny alias Marco Pogo von der Bierpartei, MFG-Vorsitzender Michael Brunner, Ex-BZÖ-Politiker Gerald Grosz, Krone-Kolumnist Tassilo Wallentin oder Unternehmer Heinrich Staudinger Chancen zugerechnet.

"Viele nutzen das als persönliche Werbung"

"Viele von ihnen nutzen das als persönliche Werbung als PR. Man kommt in die Medien, man muss dafür keine Inserate schalten, das ist der Hauptgrund", sagt Politik-Experte Anton Pelinka im "Ö1-Morgenjournal".

Er rechnet damit, dass Van der Bellen schon im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit schafft. "Die große Gefahr für ihn ist jedoch die geringe Wahlbeteiligung. Er muss also genügend Menschen mobilisieren, weil alle davon ausgehen, dass er ohnehin gewinnt."

Wer die nötigen 6.000 Unterstützungserklärungen zusammenbringt, wird man Anfang September wissen.

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