Experte und Ärztin: "Fünfter Stich kommt im Dezember"

Dr. Ursula Leitner und Ordinations-Chef MMag. Markus Tatar impften bereits rund 10.000 Patienten.
Dr. Ursula Leitner und Ordinations-Chef MMag. Markus Tatar impften bereits rund 10.000 Patienten.privat, Heute-Montage
Eine Ärztin und ihr Partner impften schon 10.000 Patienten und meinen: "Im Dezember wird es aus jetziger Sicht vermutlich den fünften Stich geben."

Viele Niederösterreicher gehen derzeit wieder zu den praktischen Ärzten oder in die neun Landesimpfzentren, um sich den dritten Stich oder die Auffrischungsimpfung, also den vierten Stich, zu holen. Alleine am Mittwoch waren über 2.200 Niederösterreicher impfen, Tendenz steigend - mehr dazu hier. Auch in Wien gibt es seit Ende April die Möglichkeit eines vierten Stiches.

Eine, die sich von Berufs wegen mit der Corona-Impfung auskennt, ist Dr. Ursula Leitner. In ihrer großen, von Partner und Manager MMag. Markus Tatargeführten Praxis in Pottendorf (Bezirk Baden) wurden bereits rund 10.000 Patienten geimpft. Beide sind von der Wirksamkeit und Sinn der Corona-Impfung überzeugt.

Vierter und fünfter Stich

Die vierte Impfung würde laut Ärztin nicht nur bei alten Menschen und Hochrisikopatienten Sinn machen. Auch bei Menschen mit mehreren, kleineren Risikofaktoren oder Menschen, die sehr viel unterwegs sind, würde eine Auffrischungsimpfung durchaus sinnvoll sein.

"Im Dezember wird es, so wie es jetzt aussieht, die fünfte Impfunggeben", sagt MMag. Markus Tatar und verweist auf den Jetztstand und die Prognosen und ständig mutierenden Varianten. Denn der Impfstoff werde laufend angepasst und verbessert, die Prognosen, alleine nur für diesen Sommer, sind nicht gerade rosig - mehr dazu hier.

Jährliche Auffrischung

Das unterstreicht auch "Notruf 144"-Sprecher Stefan Spielbichler: "Es geht in diese Richtung, dass die Menschen dann jährlich zur Auffrischungsimpfung gehen oder eben nicht. Es ist so wie bei der Grippeimpfung, der Impfstoff wird ja laufend angepasst." Obwohl Corona noch gefährlicher als die Grippe sei. "Und eine Influenza ist schon nicht ohne. Wir hatten ja früher oft Tausende Tote im Jahr. Die letzten beiden Jahre natürlich weit weniger, weil die Menschen Masken trugen und sich regelmäßig die Hände wuschen."

Sowohl die Ärztin, als auch der Manager und der "Notruf 144"-Mann sind sich einig: "Eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus ist der beste Weg, um einen schweren Krankheitsverlauf zu vermeiden. "

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