Die Fastenzeit beginnt. Für viele Menschen kommt jetzt die Zeit im Jahr sich mit dem eigenen Körpergefühl und den möglicherweise bisher vernachlässigten Vorsätzen auseinanderzusetzen. Einige greifen beim Wunsch nach einem schnellen Effekt auch auf Produkte aus dem Internet zurück, die mit vielversprechenden Leistungen werben.
Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich warnen nun vor im Internet als Wundermittel angepriesenen Produkten. Die meisten seien "bestenfalls wirkungslos, schlimmstenfalls sogar gesundheitsschädlich", heißt es in der Pressemitteilung. Stattdessen solle man sich realistische Ziele setzen und diese mit einer Ernährungsumstellung und mehr Bewegung erreichen.
Zu schön, um wahr zu sein
Die Produkte reichen von Medikamenten, über homöopathische Präparate bis hin zu Tees. Ein eindeutiges Kennzeichen solcher betrügerischen Verkaufsmethoden sind auffallend veränderte Vorher-Nachher-Fotos, überschwängliche Dankesschreiben von Kunden über angebliche Erfolge und Experten, die versprechen, dass man keine Veränderungen im Lebensstil vornehmen müsse und essen könne, was man wolle.