Winter mit spätem Comeback

Expertin sagt starken Schneefall in Österreich an

Das gibt es selten: Während man im Osten vereinzelt mit kurzen T-Shirts unterwegs sein kann, feiert der Winter im Westen ein spätes Comeback.
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14.03.2026, 07:38
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Am Wochenende kommt eine sich kaum verlagernde Luftmassengrenze quer über dem Alpenraum zu liegen. Mit Bildung eines Italientiefs wird es zunächst nur im Westen und Südwesten Österreichs unbeständig.

Die Schneefallgrenze sinkt dabei ganz im Westen vorübergehend bis in einige Tallagen. Nach Nordosten zu frischt vorerst nur teils kräftiger, föhniger Südwind auf. Erst zu Beginn der neuen Woche erreicht die Störung samt Schauern und auffrischendem Westwind auch die Osthälfte des Landes. Die detaillierte Prognose von UBIMET-Meteorologin Jessica Spengler.

Ost-West-Gefälle sorgt für Temperaturunterschiede

Der Samstag startet trocken und vom Tiroler Unterland und der Koralpe nord- bzw. ostwärts mit teils kräftigem, föhnigem Südwind oft sonnig. Im östlichen Flachland nördlich vom Leithagebirge weht kräftiger Südostwind. Dagegen halten sich von Vorarlberg bis nach Kärnten dichte Wolken, gegen Mittag beginnt es im Westen zu regnen. Im Laufe des Nachmittags breiten sich Schauer bis Oberösterreich und Oberkärnten aus, am Abend sinkt die Schneefallgrenze ganz im Westen auf 600 m ab, sodass in höheren Lagen rund um den Arlberg ein paar Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. Von West nach Ost liegen die Höchstwerte zwischen 7 und 20 Grad.

Am Sonntag fällt an der Alpennordseite anfangs etwas Regen, besonders nach Westen hin auch bis in viele Täler Schnee. Tagsüber steigt die Schneefallgrenze gegen 1000 m an, dabei trocknet es aber rasch ab. Im Osten und Südosten scheint zeitweise die Sonne, am Nachmittag bilden sich im östlichen Bergland lokale Schauer. Der Wind dreht auf West, weht aber meist nur schwach. Mit 5 bis 17 Grad beginnt es abzukühlen, am mildesten bleibt es noch im Osten.

So startet die neue Woche

Am Montag fällt anfangs besonders von der Tauernregion bis zum Alpenostrand etwas Schnee, unterhalb von 800 m Regen. Im Tagesverlauf verlagert sich dieser bei etwas ansteigender Schneefallgrenze in den Südosten, am Nachmittag wird es aber auch an der Alpennordseite von Westen her neuerlich nass mit Schnee oberhalb von 1000 m. Im Donauraum und im Osten frischt der Westwind vorübergehend lebhaft auf. Im Donauraum und im Osten frischt der Westwind vorübergehend lebhaft auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 5 und 13 Grad.

Der Dienstag verläuft an der Alpennordseite und im Osten häufig bewölkt mit ein paar Regen-, oberhalb von rund 800 m Schneeschauern. Auch in tieferen Lagen ist örtlich Graupel dabei, dazwischen lässt sich ab und zu die Sonne blicken. Häufiger scheint sie in Osttirol und Oberkärnten, im Tagesverlauf wird es aber auch in Vorarlberg und Nordtirol zunehmend sonnig. Im Osten weht lebhafter Wind aus nördlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen maximal 5 bis 13 Grad.

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