Wie berichtet, kam es bei einer Raststation auf der A9 Pyhrnautobahn zu einer Explosion, bei der zwei junge Männer schwer verletzt wurden. Die beiden Ungarn im Alter von 20 und 21 Jahren erlitten schwere Verbrennungen an den Extremitäten, ein anwesender Arzt konnte Erste Hilfe leisten.
Während der Betrieb vorerst geschlossen blieb, nahmen Beamte des Landeskriminalamts Steiermark in Kooperation mit einem Sachverständigen der Landesstelle für Brandverhütung die Ermittlungen auf – und konnten schon jetzt ein Ergebnis verlautbaren.
Es konnte festgestellt werden, dass die Explosion mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dadurch zustande kam, dass im Kellerabteil durch unsachgemäßen Umgang mit Spraydosen ein brennbares Aerosol-Luft-Gemisch freigesetzt wurde. Durch das Anzünden einer Zigarette mit einem Feuerzeug kam es zur Entzündung dieses Gemischs.
Die genauen Hintergründe sind noch Gegenstand der Ermittlungen. Bei den Verletzten handelt es sich um Mitarbeiter des Betriebs, sie befinden sich in stationärer Behandlung im LKH Graz. Es besteht keine Lebensgefahr. Der am Gebäude entstandene Schaden ist derzeit noch nicht bekannt.