OMV-Anlage zerstört, die Fotos aus der Luft

Ein technisches Gebrechen wird derzeit als Unfall-Ursache angeführt, Brandermittler des Landeskriminalamtes sind eingetroffen.

Die Bilanz der immensen Detonation: Ein Toter, 21 Verletzte und ein riesiger Sachschaden auf dem OMV-Gelände. Jetzt beginnt die Suche nach der Ursache für das Explosionsunglück auf dem 17 Hektar großen Areal.

Etwa 60 Personen waren zum Unfallzeitpunkt in der Station tätig. Bei den Opfern handle es sich mehrheitlich um Gas-Connect-Mitarbeiter (einer OMV-Tochter), sagte Unternehmenssprecher Andreas Rinofner.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) zeigte sich tief betroffen. Sie stehe in ständigem Kontakt mit den Einsatzkräften. Am Nachmittag machte sie sich selbst ein Bild der Lage und sprach im Anschluss in einer Pressekonferenz von einer herausfordernden und dramatischen Situation - mehr dazu hier.

Die Feuerwehr konnte inzwischen "Brand aus" gegeben werden, wie Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner am späten Nachmittag mitteilte. Sechs Objekte wurden von dem Feuerinferno erfasst - zum Teil standen sie in Vollbrand.

Die durch Verbrennungen schwer verletzten Opfer wurden ins AKH Wien geflogen, weitere Verletzte wurden in das SMZ Ost gebracht. Einige wurden ins Landesklinikum Hainburg transportiert. Für einen Mann kam jede Hilfe zu spät - der österreichische Staatsbürger erlag seinen schweren Verletzungen.

In Österreich ist die nationale Gaslieferung gesichert, in Italien hingegen herrscht Notstand - mehr dazu hier.

Video: Der "heute.at"-Lokalaugenschein auf dem OMV-Gelände:

(Red)

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