Explosion in Wien – weitere Bomben im Haus gefunden

Der Mann soll Rohrbomben gebaut haben.
Der Mann soll Rohrbomben gebaut haben.LPD Wien
Montags, 4.15 Uhr früh, riss ein lauter Knall die Bewohner einer Siedlung am Rande Wiens aus dem Schlaf. In einem Haus war eine Bombe explodiert.

Ein Großaufgebot der Polizei raste sofort zu dem Vorfallsort in der Donaustadt. Elitepolizisten der Cobra, der WEGA, Hundestaffel und auch Sprengstoffexperten rückten an, sperrten die Gegend rund um ein Einfamilienhaus großräumig ab – "Heute" berichtete.

Wie die Polizei nun am heutigen Dienstag meldet, hatte es in dem Gebäude eine Explosion gegeben. Eine selbst gebaute Rohrbombe war detoniert, hatte einen 46-Jährigen an der Hand verletzt. 

Der Tatort liegt im Bereich dieser Einfamilienhaus-Siedlung in der Wiener Donausstadt.
Der Tatort liegt im Bereich dieser Einfamilienhaus-Siedlung in der Wiener Donausstadt.Google Street View

Der mutmaßliche Bombenbauer verschanzte sich daraufhin in seinem Haus, weigerte sich aufzugeben. Erst nach Stunden konnte der Österreicher von den Verhandlern der Exekutive überredet werden, sich zu stellen.

In dem Gebäude wurden nach Angaben der Polizei mehrere weiterere, "vermutlich selbsthergestellte Sprengmittel" aufgefunden und sichergestellt. Die Polizei veröffentlichte ein Foto (siehe oben) einer der rund 30 Zentimeter langen DIY-Rohrbomben.

Der Tatverdächtige wurde in ein Spital gebracht, steht dort aber unter ständiger Aufsicht der Justizwache. Die U-Haft wurde bereits verhängt, nach der Behandlung geht es direkt weiter in den Häfn.

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