Explosionsangst: 700 Personen gerettet

Brennzlige Situation in Penzing: Bei Bauarbeiten ging am Donnerstag in der Linzer Straße eine eineinhalb Meter lange Gasflasche in Flammen auf. Bis zu 700 Menschen waren in Gefahr.
Kurz vor neun Uhr Früh raste die Berufsrettung mit dem Katastrophenzug Richtung Linzerstraße 225. Auch die Feuerwehr stand mit 10 Fahrzeugen und 40 Mann im Einsatz. Auf einer Baustelle herrschte akute Explosionsgefahr, nachdem eine Gasflasche, die zum Brennschneiden an einer Betondecke verwendet worden war, in Flammen aufgegangen war.

Patrick Grossmann (30): "Ich lief mit 15 anderen Arbeitern sofort ins Freie – und beruhigte dann meine Freundin Lydia telefonisch." Auch die Angestellten einer Versicherung – auf dem Areal arbeiten circa 700 Menschen – wurden aus dem Gebäude gelotst. "Alles hat perfekt funktioniert. Manche Mitarbeiter machten Homeoffice, andere bekamen in unserer Zentrale Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt", sagte Geschäftsführer Gerhard Tomasitz zu "Heute". Er war sichtlich froh, dass keine Personen verletzt wurden. "Und für den Rest sind wir ja versichert."

Die Feuerwehr hatte die Gasflasche stundenlang mit Wasser gekühlt, dann ins Freie transportiert. Dort schoss sie ein Präzisionsschütze der Eliteeinheit Cobra zu Mittag mit acht Schüssen auf. "Sie ist wie eine Fackel ausgebrannt", so Sprecher Christian Feiler. (coi)

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