Extremisten greifen Synagoge in Paris an

Während die Hamas-Terroristen weiter Raketen auf Israel feuern, erreicht der Konflikt Europa: Pro-Gaza-Aktivisten attackierten Juden in Paris, auch in Deutschland kam es zu Ausschreitungen.

Europa: Pro-Gaza-Aktivisten attackierten Juden in Paris, auch in Deutschland kam es zu Ausschreitungen.

7.000 pro-palästinensische Demonstranten marschierten am Sonntag in Paris auf. Militante Teilnehmer attackierten dabei vor der Synagoge in der Rue de la Roquette Juden mit Eisenstangen und kesselten das Gebäude, in dem Hunderte Menschen ein Friedensgebet abhielten, ein. Die Betenden bangten drinnen um ihr Leben, während draußen der Mob tobte und "Tod den Juden" schrie.

beim Wiener Westbahnhof werden ebenfalls Ausschreitungen befürchtet. 6.000 Menschen haben sich bereits auf Facebook für die Demo angemeldet, viele davon hetzen jetzt schon mit antisemitischen Hasspostings.

Polizei und IKG: Besserer Schutz von Juden in Österreich

"Erst das Wort, dann die Tat. Wir sind erschüttert", kommentiert Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), im "Heute"-Gespräch die antisemitischen Vorfälle. "Dabei warne ich seit Jahren vor der zunehmend aufgehetzten Stimmung in muslimischen Communities." Gegen Hitlerbilder und Judenhass, mit dem für Gaza-Demos in Wien geworben wird, habe die Politik bislang nichts getan.

Die IKG habe aber Sicherheitsvorkehrungen bei Schulen und Synagogen verschärft. "Wir lassen uns nicht einschüchtern!" Auch das Innenministerium bestätigt eine Verschärfung der Überwachung. Ein Viertel der rund 1,5 Millionen europäischen Juden hat laut Umfragen Angst, Synagogen zu besuchen, Kippa oder Davidsterne zu tragen.

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