F1 2016 im Test: König des Rennsports

Mit F1 2016 für PC, PS4 und XB1 holt uns Codemasters zurück in die Königsklasse des Racings.
Die neue Formel 1-Simulation wird nicht nur Rennspiel-Veteranen überzeugen, sondern eignet sich auch perfekt für Newcomer, um ins virtuelle Cockpit zu steigen. Schon F1 2015 war großartig, doch mit F1 2016 hat Codemasters noch ein Schäuferl nachgelegt. Es wurde an den richtigen Ecken gebastelt und geschraubt, so dass das Spiel noch runder und echter wirkt. 

Gleich zu Beginn entscheiden wir uns für ein schnelles GP-Wochenende in Österreich, um nach einer doch längeren Racing-Pause wieder ein bisschen reinzukommen. Von gemütlich aber keine Spur. F1 2016 zeigt gleich in den ersten Runde die volle Vielfalt an Action. Zuerst wollen wir ein wenig über die Steuerung und das Handling des Autos berichten.

Volle Action gleich am ersten Wochenende

Klar empfiehlt sich für das volle Racing-Erlebnis ein Lenkrad oder einen Rennsitz zu verwenden, uns reicht aber auch der Controller. Die Steuerung kann fein nach den Bedürfnissen des Spielers adjustiert werden. Wir schalten für die ersten paar Runden daher den Traktions- und Bremsassistenten ein. Ebenfalls hilfreich ist die angezeigte Ideallinie, um die Tracks besser kennenzulernen.

Im Qualifying in Spielberg läuft alles nach Plan. Mit Sebastian Vettel im Ferrari schnappen wir uns gleich einmal die Pole-Position. Was uns sofort auffällt: Auch die neuen Ultra-Soft-Reifen von Pirelli sind im Spiel integriert und bieten unheimlich genialen Grip, wenn auch nur für Kurzdistanzen.

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 Neue Start-Engine und Reifen-Poker

Am Rennsonntag schlägt der Regen zu. Es schüttet wie aus Kübeln, was im Spiel extrem stark und realistisch dargestellt wird. Beim Start überrascht uns die neue Start-Engine – hierfür muss man Kupplung und Drehmoment perfekt erwischen, um gut loszukommen. Wir verpatzen es natürlich und fallen zurück. Auf der nassen Strecke fährt sich der Bolide wie auf rohen Eiern und zack, unser erster Dreher.

Durch das dynamische Wetter wird es aber plötzlich heller in Spielberg. Neu im Spiel ist, dass der Fahrer mehr Mitspracherecht in Strategiefragen besitzt. So überzeugen wir unsere Box, dass wir ein wenig mit den Reifen pokern. Mit den Intermediates gelingt uns der Sprung zurück an die Spitze. Dann aber werden wir bei einem Überholmanöver unverschuldet abgeschossen. Mit einem kaputten Frontflügel reicht es schlussendlich nur zu Rang zehn.

Flashback als Sicherheit für dumme Eigenfehler

Nicht jedes Rennen war so voller Action, doch Codemasters hat es geschafft, die volle Dramatik der Formel 1 in die Simulation zu stecken. Wenn allerdings einmal ein Fehler passiert, den man korrigieren will, gibt es immer noch die Flashback-Option, die es dem Spieler erlaubt, ein bisschen zurückzuspulen und die folgenschwere Kurve ein bisschen früher anzubremsen.

Alle Game Reviews in der Übersicht!

Die grafische Darstellung des Spiels ist sehr detailverliebt. So kreist über der Strecke hin und wieder ein TV-Hubschrauber, es gibt die originalen Teamchefs und auch die Fahrer selbst sind sehr realistisch animiert.

Genialer Karrieremodus

Zusätzlich zur normalen Meisterschaft mit echten Piloten kann man nun endlich selbst zur Formel 1-Legende werden. Hier geht es aber nicht nur um stures Rennfahren, sondern der Modus zeigt, wie viel Arbeit die Fahrer hinter den Kulissen eigentlich zu tun haben.

Ein zentraler Punkt sind die Trainings-Sessions. Hier muss man diverse Simulationsprogramme abspulen, wie zum Beispiel ein simuliertes Qualifying, Reifenmanagement und so weiter. Mit den gewonnenen Daten bekommt man, je nachdem wie gut man die vom Team ausgegeben Ziele absolviert, Ressourcenpunkte gutgeschrieben. Diese kann man für die Entwicklung des Autos ausgeben. Auch realistisch ist, dass ein neues Teil nicht sofort eingebaut werden kann, sondern erst nach einer gewissen Zeit geliefert wird - je nach Größe des Updates.



Quelle: YouTube

Man kann seine Karriere natürlich gleich bei einem Spitzenteam starten, doch bekommt man Bonuspunkte, wenn man klein anfängt. Eine Agentin kümmert sich stets um die Vertragssituation. Wenn man also gut performt, dann steigt die Chance, dass man ein verbessertes Angebot vom eigenen Team erhält oder sogar ein Cockpit bei einem großen Rennstall.

Unser Fazit

F1 2016 setzt neue Maßstäbe in der Königsklasse des Motorsports. Codemasters hat so ziemlich das Maximum aus den momentanen Möglichkeiten herausgeholt, es hat noch nie ein Formel 1-Game in solch detaillierter Umsetzung gegeben. Grafisch und spielerisch ist F1 2016 schon sehr nah am Zenit des Erreichbaren, wir können das Game nur jedem PS-Fan sehr ans Herz legen.  (pip)

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