Nach nur einer Saison bei den Racing Bulls erhält Hadjar nun die Chance beim Großen-Bruder-Team. Der Franzose mit algerischer Abstammung wurde von den Racing Bulls nach nur einem Jahr hochgezogen, ersetzte Yuki Tsunoda, der in die Testfahrerrolle zurückrücken musste. Nun erhält der 21-jährige Hadjar die Chance, sich neben Vierfach-Champion Verstappen zu beweisen.
Durchaus eine knifflige Aufgabe, blickt man auf die letzten Teamkollegen des Niederländers: Tsunoda, Liam Lawson in nur zwei Rennen, Sergio Perez, Alexander Albon oder Pierre Gasly konnten allesamt dem nun 28-Jährigen nicht das Wasser reichen.
Mittlerweile hat Hadjar die Testfahrten bei Red Bull absolviert und berichtete nun über die Zusammenarbeit mit Vierfach-Weltmeister Verstappen, zeigte sich von dieser begeistert. "Max verheimlicht keine Daten, er hält mir gegenüber keine Informationen zurück. Er beantwortet alle Fragen", schwärmte Hadjar nun gegenüber "Autohebdo". Der Sieger von 71 Formel-1-Rennen würde stets starke Leistungen auf der Strecke bieten, deshalb seien die Daten auch für Hadjar gut vergleichbar.
Besonders wichtig für Hadjar: Verstappens Aussagen würden sich mit den Telemetriedaten decken. "Er lügt nicht", lobte Hadjar deshalb.
Trotzdem weiß der junge Franzose um die Position seines Rennstalls. Red Bull wird die Formel 1 nach den umfangreichen Regeländerungen mit dem Beginn des Jahres 2026 nicht dominieren. "Sicher ist, dass wir nicht die Schnellsten sind", erklärte der 21-Jährige. Red Bull baut mit der Hilfe von Ford erstmals selbst einen Motor, scheint dabei durchaus erfolgreich zu sein. Der österreichische Rennstall gilt als Teil der Top-Vier-Teams neben den wohl dominanten Mercedes-Boliden, neben Ferrari und Weltmeisterteam McLaren. "Wir werden zumindest zu Beginn im Rennen konkurrenzfähiger sein als im Qualifying", prognostizierte Hadjar.
Die neue Formel-1-Saison startet in knapp zwei Wochen mit dem Großen Preis von Australien (8. März).