Während der kranke Max Verstappen ausgerechnet bei seinem Heimrennen in Zandvoort für bange Momente sorgt, das Heck verliert und böse crasht, vermeidet ein anderer Formel-1-Star nur wenige Meter hinter ihm eine absolute Massen-Karambolage.
In der schnellen, sowie nassen Kurve zur Start-Ziel-Gerade verlor nämlich neben dem Niederländer auch Gabriel Bortoleto seinen Boliden. Der Brasilianer war auf dem nassen Untergrund zu schnell dran und drehte sich auf der Strecke ein. Hinter ihm: Sein Teamkollege Nico Hülkenberg.
Der Deutsche raste dicht hinter ihm auf die Zielgerade zu und sah plötzlich nur noch weißen Rauch. Abbremsen war nicht mehr möglich – geistesgegenwärtig entschied er sich, sich links auszuweichen. Und das war die absolut richtige Entscheidung.
Hätte Hülkenberg die rechte Spur genommen, wäre er voll in seinen Teamkollegen gerauscht. Ein unschöner "T-Bone-Unfall" wäre die böse Folge gewesen – eine Kollision, bei der ein Auto frontal in die Seite des anderen Fahrzeuges prallt.
Andreas Gröbl, der mit dem Deutschen für ein Jahr lang die Formel 1 kommentiert hatte, sprach im Nachgang vom Manöver des Rennens. "Da hatten beide aber auch richtig Glück", gestand der Moderator aber auch.