Face ID hat nicht versagt, schuld waren Apple-Leute

Bei der Präsentation der neuen Gesichtserkennung des iPhone X kam es zu einer peinlichen Panne. Nun gab das Unternehmen den Grund dafür bekannt.

Das hätte Steve Jobs gar nicht gefallen: Vor vollem Saal und Zuschauern aus aller Welt missglückte das Entsperren des neuen iPhone X während der Apple Keynote am Dienstagabend. Statt des Homescreens erschien auf dem Display die Meldung, dass der Pin-Code eingegeben werden muss.

Software-Chef Craig Federighi musste anschließend zu einem zweiten Gerät greifen, mit dem die wohl wichtigste technologische Neuerung im neuen Gerät, die Face-ID-Entsperrung, dann klappte. Futter für Kritiker und Medienschaffende – für Apple jedoch eine unschöne Situation.

Menschliches Versagen

Nun wurde bekannt, warum das Malheur passierte. Wie Yahoo.com berichtet, sei das iPhone X in den Stunden vor der Präsentation von mehreren Leuten in die Hand genommen worden. Dabei hätten die Mitarbeiter nicht gemerkt, dass Face ID bei jedem versuchte, das Gesicht zu identifizieren.

Nach einigen Fehlschlägen – weil es sich bei den Personen nicht um Cragi Federighi handelte – verlangte das iPhone dann just bei der Vorführung auf der Bühne aus Sicherheitsgründen ein Passwort. Die Aufforderung für die Codeeingabe war auch auf der Leinwand ersichtlich (im Video). Es war also kein Fail der Face-ID-Technologie, sondern der Menschen, die hinter der Bühne arbeiteten. (swe)

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