Das sitzt! Mit einem Video auf Social-Media meldet sich nun Christoph Fälbl zu Wort. Der Kabarettist findet deutliche Worte. Er kritisiert die zunehmende Aggressivität im Netz. Auslöser waren die zahlreichen negativen Reaktionen auf Schauspielerin Katharina Strasser, nachdem diese in einem TV-Beitrag scherzhaft über das Wort "Gaugau" gesprochen hatte.
"Was da die Leute geschrieben habe, weil sie das Wort ,Gaugau' lustig findet, oder nicht aussprechen kann. Entschuldige, wen interessiert, was ihr dazu zu sagen habt? Ihr beurteilt Menschen, die ihr nicht einmal kennt", findet er klare Worte und stellt sich auf die Seite seiner Kollegin.
Besonders irritiert zeigt er sich über die generelle Stimmung im Internet. Er spricht von einer "unglaublichen Welle an Hass in diesem Land" und verweist auch auf zahlreiche negative Kommentare rund um die Pride.
"Was ich da gelesen habe, ist unfassbar. Ich verstehe es nicht, es tut euch keiner was. Außerdem, müsst ihr zu allem euren Senf dazugeben, der keinen interessiert? Es tut mir wirklich leid für euch. Es muss dir ja nicht gefallen, aber dann schau halt nicht hin", und ergänzt: "Du wirst es nicht glauben, aber du kannst auch einfach abdrehen!"
Zum Schluss richtet Fälbl einen Appell an die Menschen. "Bitte, seids froh, dass ihr in einem Land lebt, wo diese blöden Aussagen getätigt werden können. Bitte, seids ein bissl freundlich zueinander. Das Leben ist schön!"
Viele andere Promis, wie zum Beispiel Susanna Hirschler, feiern ihn für sein Video und kommentieren mit Worten wie "Deswegen lieben wir dich, liebster Stoffl".