"Nach dem neuen Super HD-Modelllauf sind bis am Sonntag in der Früh in Summe in Wien nun auch große Regenmengen zu erwarten", schrieb Kachelmann-Experte Clemens Grohs noch Donnerstagnachmittag. Demnach seien verbreitet 50 bis 80 Liter pro Quadratmeter möglich. Fällt nun das Samstagabend stattfindende Finale des Eurovision Song Contest (ESC) ins Wasser? "Heute" fragte bei der in Wien ansässigen UBIMET nach, Meteorologe Peter Wölflingseder antwortete.
"Derzeit regnet es vom Waldviertel über das Tullnerfeld bis zum Neusiedler See noch leicht, dieser leichte Regen klingt jedoch allmählich ab", so der Experte. Seine Prognose für Freitag: Im weiteren Tagesverlauf ziehen im Süden und Westen neue Niederschläge auf. In Summe erwarten wir dort noch zwischen 10 und 20 mm, in exponierten Staulagen punktuell auch mehr.
"Nach einer kurzen trockenen Phase am Nachmittag ziehen am Abend erneut Schauer auf. Das trübe und wechselhafte Wetter hält noch bis Samstagabend an. In der Nacht auf Sonntag wird es schließlich verbreitet trocken."
"Am Samstag setzt sich das vielfach trübe und wechselhafte Wetter mit weiteren Schauern fort", sagt Wölflingseder. Tagsüber stellen sich aber bereits gebietsweise, etwa im Süden oder entlang der Alpennordseite, trockenere Abschnitte ein. "Gegen Abend trocknet es weitgehend ab, die Wolken halten sich jedoch hartnäckig." Gute Nachrichten also für alle ESC-Fans.
Der Sonntag beginnt dann noch mit dichter Bewölkung, bleibt aber meist von der Früh weg trocken und tagsüber lässt sich zumindest zeitweise die Sonne blicken.
Der Freitag beginnt laut Prognose von www.ubimet.at in Vorarlberg und Tirol meist trocken, auch weiter östlich lässt der Regen am Vormittag vorübergehend nach und die Wolken lockern etwas auf. Von Südwesten zieht es aber rasch wieder zu und weitere Schauer gehen nieder, in der Steiermark und im Südburgenland sowie vom Bodensee bis ins Innviertel sind vereinzelt Blitz und Donner dabei. Im Osten weht schwacher bis mäßiger Wind aus südlichen, an der Alpennordseite aus westlichen Richtungen. Die Höchstwerte liegen zwischen 9 und 17 Grad.
Am Samstag hält das wechselhafte und vielfach trübe Wetter an, lediglich vom Bodensee bis ins Innviertel sowie in Osttirol lässt sich am späten Nachmittag noch ab und zu die Sonne blicken. Besonders entlang der Nordalpen regnet es häufig, im Westen schneit es in der Früh stellenweise bis auf 1100 m herab. Der Wind dreht auf Nordwest und weht im Osten zunehmend lebhaft, am Abend kräftig. Maximal werden nur 9 bis 15 Grad erreicht.
Der Sonntag beginnt entlang der Nordalpen und im Osten mit Restwolken, bis auf ein paar Tropfen im östlichen Bergland aber trocken. Ab dem Vormittag setzt sich verbreitet ein freundlicher Sonne-Wolken-Mix durch, etwas hartnäckiger sind die Wolken vom Salzkammergut bis ins Mariazellerland. Die Schauerneigung ist aber auch hier gering. Bei anfangs im Osten noch kräftigem, tagsüber dann nachlassendem Nordwestwind steigen die Temperaturen auf 13 bis 20 Grad.
Am Montag scheint besonders im Donauraum und im Osten häufig die Sonne. Von Südwesten her ziehen ab Mittag indes Wolken auf und von der Silvretta bis nach Osttirol bilden sich erste Regenschauer, welche am Nachmittag häufiger werden und sich bis in die Dachstein-Tauern-Region bzw. zur Koralpe hin ausbreiten. Im Osten weht mäßiger bis lebhafter Nordwestwind, mit 15 bis 21 Grad nähern sich die Temperaturen den jahreszeitlichen Normalwerten an.
Der Dienstag hat leicht unbeständiges, aber nicht unfreundliches Frühlingswetter zu bieten. Besonders im östlichen Flachland überwiegt der Sonnenschein, ein paar Schauer bzw. lokale Gewitter gehen tagsüber im zentralen und südlichen Bergland nieder. Am Abend nimmt die Schauerneigung auch im Westen zu. Im Donauraum und im Osten weht lebhafter Wind aus West bis Nordwest. Die Höchstwerte liegen zwischen 16 und 22 Grad.