Die Wiener Höhenstraße windet sich in Serpentinen auf einige der höchsten Gipfel Wiens. Was sich dramatisch anhört, ist eher peinlich: Einem Autofahrer wurde diese schwierige Strecke zum Verhängnis. Er crashte bei regenglatter Fahrbahn in eine Laterne, statt sein Leihauto um die Kurve zu bekommen.
Was dem Großglockner die Hochalpenstraße ist, ist dem Kahlenberg die Höhenstraße. Serpentinen haben sie beide. Doch während die beeindruckende Hochalpenstraße 1.500 Höhenmeter überwindet und sich auf 2.504 Meter hinaufschlängelt, schnuppert man auf der Höhenstraße gerade mal auf 484 Meter die Luft am Gipfel des Kahlenbergs.
Doch Serpentine ist Serpentine, vor allem, wenn man sich selbst und seine Fahrkünste nicht einschätzen kann und deshalb aufs Gas steigt, bis es kracht. Diese Erfahrung musste der Pechvogel am Montag in seinem Auto machen. Ihm wurden die Wiener Hausberge zum peinlichen Verhängnis. Sein Auto - Porsche stand drauf, doch ein Skoda war es - hatte zu viele Pferdchen unter der Haube, um bei schlechtem Wetter die Kurven zu packen.