Am Dienstag informierte die ASFINAG die Polizei über einen Lastwagen, der im Tunnel Kaisermühlen über eine Länge von etwa 300 Meter einen Riesen-Schaden angerichtet haben. Tunneleinrichtung wurde demnach aufgrund zu hoher Lkw-Beladung beschädigt – doch anstatt anzuhalten, fuhr der Laster-Lenker einfach weiter.
Lampen und Verkabelungen an der Decke des Kaisermühlentunnels wurden beschädigt. Nachdem der Lkw im Tunnel Hirschstetten erneut eine Lampe an der Tunneldecke beschädigte, soll der Lenker die Mulde abgesenkt und am Ladehaken durch den Tunnel gezogen haben, dann soll er die Mulde wieder beladen und die Fahrt fortgesetzt haben.
Die herbeigerufenen Beamten der Landesverkehrsabteilung hielten den Lenker beim Gewerbepark Stadlau an. Der 52-jährige Lenker (Staatsbürgerschaft: Serbien) wurde wegen des Verdachts der schweren Sachbeschädigung angezeigt.
Er gab gegenüber den Beamten an, dass er wegen ein paar beschädigter Lampen, nicht auf der Autobahn stehen bleiben wollte. Aufgrund technischer Mängel wurden die Kennzeichentafeln vorläufig abgenommen. Außerdem wurde der 52-Jährige wegen mehrfacher Fahrerflucht, mangelhafter Beladung und Übertretungen nach dem Güterbeförderungsgesetz angezeigt.
Aufgrund der notwendigen Reparaturarbeiten ist es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Nachmittagsverkehr gekommen.