Die Stimmung ist ausgelassen am Volksfest St. Pölten. Die Besucher strömen nach zweijähriger Pause auf das Gelände beim VAZ. Jeder freut sich wieder auf einen "normalen" Rummel wie vor Corona. Doch ganz so wie vor der Pandemie ist es nicht. Einige Fahrgeschäfte fehlen und die Preise für eine Fahrt schossen bis zu sieben Euro in die Höhe.
Wer sich auf die traditionelle Geisterbahn freute, wird heuer enttäuscht. Die schaurige Bahn fehlt komplett. Dafür gibt es zwei neue Attraktionen. "Avengers Endgame" (4 Euro) und "Disco Loco" (5 Euro) sorgen für Nervenkitzel. Bei den Preisen pro Fahrt gibt es unterschiedliche Höhen. Um einen tollen Ausblick über St. Pölten zu bekommen, zahlt man für das Riesenrad heuer 5 Euro.
Diesen Preis zahlt man für die meisten Fahrgeschäfte. Nur das "Panic" ist teurer. Für 7 Euro wird man in die Höhe katapultiert. Um 4 Euro gibt es wenig für Adrenalin-Junkies. Für die "Crazy Mouse" - die einzige Achterbahn am Volksfest - zahlt man ebenfalls 5 Euro. Eine Stehpartie im Tagada kostet 4,50 Euro. Ein Publikumsmagnet war heuer das mobile "Casino". Zahlreiche versuchten, um ein paar Euro viel Geld zu bekommen.
Im Kinderbereich sollten Eltern sich auch ein paar Münzen mehr einstecken. Eine Fahrt mit der "Drachenbahn" kostet auch für die jüngeren Gäste 5 Euro. Für die restlichen Fahrgeschäfte wie eine Fahrt mit dem Heißluftballon oder mit der "Pferdekutsche" zahlen Eltern 3 Euro. Hier gilt: Wer mehr Chips kauft, fährt günstiger.
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Wer sparen will, besucht am Freitag das Volksfest. Am Kindernachmittag (10.6.) sind die Preise der Fahrgeschäfte reduziert. Dienstag und Mittwoch ist heuer Ruhetag.