Urania: Wiener Radlobby sorgte für Fahrradstau

Die Radlobby und der Kampf gegen die Urania-Kreuzung
Die Radlobby und der Kampf gegen die Urania-KreuzungBild: Cristi Serban / www.cristiserban.com
Die Wiener Fahrradlobby protestierte am Dienstagabend mit einem Flashmob vor der Kreuzung der Urania für längere Grünphasen.
"Es ist eine hoffnungslos überforderte Kreuzung", sagt die Wiener Radlobby über die sogenannte Urania-Kreuzung. Sie rief zum Flashmob am Dienstagabend auf. Zahlreiche Radler folgten dem Aufruf und sorgten in den Abendstunden für einen 150m langen Fahrradstau.



Radlobby fordert neue Ampelphase und Umbau 2020

"Die Fahrradkreuzung sei veraltet und bereits kurz nach der Eröffnung dem Radverkehr nicht mehr gewachsen gewesen", heißt es von Seiten der Radlobby Wien. Die Forderung sei eine schnelle Lösung, eine längere Grünphase und einen Umbau der Kreuzung im Jahr 2020.

CommentCreated with Sketch.20 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Aufgrund einer kleinen Verkehrsinsel inmitten der Kreuzung seien viele Fahrradfahrer gezwungen früher stehen zu bleiben. 80 Prozent der Radfahrer kommen nicht rechtzeitig über die Ampel, daher fordert die Lobby eine längere Grünphase. Auch Fahrradbeauftragter der Stadt Wien Martin Blum bestätigte im Gespräch mit einem ORF-Radio, dass die meisten Radfahr-Beschwerden über diese Stelle gemacht werden. Gespräche zwischen den unterschiedlichen Abteilungen der Stadt über den weiteren Vorgang bei dieser Kreuzung sollen im Herbst stattfinden.

Noch am Mittwoch meldete sich Vizebürgermeisterin Birgit Hebein per Twitter zu dieser Causa zu Wort:



Die Radlobby Wien setzt sich für alle radfahrende Bürger ein. "Damit Radfahren für immer mehr Menschen zum selbstverständlichen Teil des Alltagsverkehrs wird, braucht es bessere Rahmenbedingungen", heißt es auf der Seite der Interessenvertretung. (no)

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