"Faktor" für die SPÖ – Doskozil warnt jetzt vor Wlazny

Doskozil warnt in den eigenen Reihen vor Dominik Wlazny.
Doskozil warnt in den eigenen Reihen vor Dominik Wlazny.APA / Florian Wieser / Georg Hochmuth
Burgenlands Landeshauptmann Doskozil stimmen die Ergebnisse bei der Bundespräsidentenwahl nachdenklich. Vor allem Wlazny sei ein Faktor für die SPÖ.

Dominik Wlazny hat bei der Bundespräsidentenwahl in Wien Platz zwei geholt. Landesweit sicherte er sich mit 8,31 Prozent Rang drei. Das Wahlergebnis hat somit gezeigt, dass der Bierpartei-Chef vor allem in Wien politisch nicht zu unterschätzen ist.

Doskozil warnt SPÖ

Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil analysierte die Situation. Laut seinen Angaben werde Wlazny bzw. seine Bierpartei bei der nächsten Landtagswahl "sicher ein Faktor" sein. "Für die Sozialdemokratie ein vielleicht größerer Faktor als für andere Parteien", kommentierte er im APA-Gespräch.

Überrascht von Rosenkranz

Überrascht zeigte sich Doskozil auch von Walter Rosenkranz‘ (FPÖ) Abschneiden in Kärnten: "Ich hätte nicht erwartet, dass die FPÖ in Kärnten so stark ist. Das hat mich durchaus ein bisschen überrascht, vor allem wenn man bedenkt, dass nächstes Jahr Landtagswahl ist."

Nicht auf Gegner schauen

Grundsätzlich sei die Wahl aber so ausgegangen wie prognostiziert und wie es zu erwarten gewesen sei - nämlich dass es keine Stichwahl geben werde. Der Landeshauptmann sprach sich daher dafür aus, "gute Politik zu machen, Themen zu setzen, dann wird man gewählt." Man solle nicht auf die Gegner schauen, sondern die eigene Politik in den Fokus stellen.

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