Auch Kind unter Opfern

Familie bei Ausflug von Wasserwalze erfasst – drei Tote

Ein Badeausflug an der Ill bei Bludenz endete in einer Katastrophe. Ein 40-jähriger Vater, sein zehnjähriger Sohn und ein 22-Jähriger kamen ums Leben.
André Wilding
29.06.2026, 11:21
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Was als Abkühlung an einem heißen Sommertag begann, endete für drei Menschen am vergangenen Wochenende tödlich. Das Unglück ereignete sich am Sonntag unterhalb des CKG-Wasserfalls an der Ill bei Bludenz.

Starke Strömung

Der 40-Jährige hielt sich bereits im Wasser unterhalb des Wasserfalls auf. Sein zehnjähriger Sohn stand gemeinsam mit einem 22-jährigen Bekannten an der Kante des Wasserfalls. Kurz darauf sprangen die beiden gemeinsam ins Wasser.

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Dort wurden alle drei von der starken Strömung und den Sogkräften einer Wasserwalze unter Wasser gedrückt. Keiner von ihnen konnte selbst wieder auftauchen.

Der Schwiegervater des 40-Jährigen beobachtete das Unglück vom Ufer aus und sprang sofort ins Wasser. Es gelang ihm, seinen Schwiegersohn zu erreichen und ans Flussufer zu ziehen. Anschließend setzte er die Suche nach den beiden Vermissten fort.

An Unfallstelle verstorben

Ein Ersthelfer entdeckte den 22-Jährigen schließlich im Wasser und brachte ihn ans Ufer. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen starb der junge Mann noch an der Unfallstelle.

Der zehnjährige Bub wurde erst rund 300 Meter flussabwärts von einer Passantin treibend entdeckt. Gemeinsam mit zwei weiteren Helfern wurde er aus dem Wasser geborgen und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte reanimiert. Der Rettungshubschrauber brachte ihn ins Landeskrankenhaus Feldkirch, wo er im Laufe des Abends seinen schweren Verletzungen erlag.

Der Vater wurde zunächst ins Landeskrankenhaus Bludenz und anschließend ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht. Dort starb auch der 40-Jährige laut "Kronen Zeitung" an den Folgen des Unglücks.

Hubschrauber im Einsatz

Der Badeunfall löste einen Großeinsatz aus. Feuerwehr, Wasserrettung, Polizei, Rettung und Hubschrauber standen im Einsatz. Auch das Kriseninterventionsteam kümmerte sich um Angehörige, Zeugen und Einsatzkräfte.

Wie es zu der Tragödie kommen konnte, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. Nach ersten Einschätzungen der Wasserrettung war der Wasserstand der Ill zum Zeitpunkt des Unfalls nicht außergewöhnlich hoch.

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