Familie saß in Ungarn an Tankstelle fest

Familie K. fuhr Anfang August auf Urlaub - nach Héviz an den Plattensee, zum Abschluss gings in einen Aquapark. Auf der Heimreise dann das Unfassbare: "An der Tankstelle in Balatonfüred wollten wir noch tanken, da wurde meine Geldbörse gestohlen", so Mutter Sandra.
Familie K. fuhr Anfang August auf Urlaub – nach Héviz an den Plattensee, zum Abschluss ging’s in einen Aquapark. Auf der Heimreise dann das Unfassbare: "An der Tankstelle in Balatonfüred wollten wir noch tanken, da wurde meine Geldbörse gestohlen", so Mutter Sandra.

Die Wiener wandten sich in ihrer Verzweiflung an die örtliche Polizei. "Die Beamten sprachen nur sehr gebrochen Englisch. Aber egal, was ich gefragt habe, es hieß immer nur: 'No, no, no!'", ist Sandra K. empört. Die 34-Jährige, ihr Lebensgefährte und die drei Kinder – Nino (10), Lena (7) und Baby Luca (6 Monate) – "durften" neben der Polizeiwache übernachten, allerdings im Auto!

"Die Beamten haben mir wenigstens erlaubt, den Wasserkocher zu benutzen, damit ich Luca ein Fläschchen machen konnte", schüttelt die Dreifach-Mama den Kopf. Auch das österreichische Konsulat in Budapest war keine Hilfe: "Man sagte mir, Verwandte sollen herkommen oder Geld überweisen." Gesagt, getan: Sandra K.s Mutter schickte Geld, die Familie konnte tanken und endlich die Heimreise nach Hause antreten. Nächstes Jahr fällt Ungarn als Urlaubsziel wohl aus...
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