Nach dem blutigen Zwischenfall im Pielachtal, bei dem ein Chihuahua getötet und in Summe zwei Frauen verletzt wurden, meldet sich nun die Frau des "Killer-Hundes".
Verhärtete Fronten nach dem Bissunfall in einer Wohnsiedlung im Pielachtal (Bezirk St. Pölten-Land): Die Besitzerin des bissigen American Bulldog, Mutter eines Sohnes im Volksschulalter, meldete sich danach bei "Heute": "Ich habe mich mehrfach entschuldigt und Verantwortung übernommen. Dass ich nicht beim Wegräumen des Kadavers geholfen habe ist richtig, liegt aber daran, dass ich einen Nervenzusammenbruch hatte."
"Sohn traut sich nicht mehr raus"
Seither ist die Mutter redlich bemüht, den Nachbarn alles recht zu machen: "Mein Sohn traut sich wegen der Beschimpfungen gar nicht mehr in den Garten. Die Situation ist für uns kaum aushaltbar. Den zweiten Hund, der nie was getan hat, darf jetzt von uns aus vorsorglich nicht mal mehr alleine in den Garten."
Weiters werde nun fast täglich das Gartentor geöffnet und der Zaun von Unbekannten zerstört (Anm.: Anzeige gegen Unbekannt wurde erstattet). "Eine betrunkene Frau hat vor rund zwei Wochen gemeint, dass sie dafür Sorge tragen werde, dass wir in vier Wochen ausziehen müssen. Es findet momentan eine richtige Hetzkampagne gegen uns statt", empfindet die Mutter und Hundebesitzerin.
Laut einem weiteren Zeugen soll die American Bulldog-Besitzerin die Chihuahua-Besitzerin sogar gewarnt haben, nicht vorbeizugehen, weil der Zaun wieder kaputt sei.
Wie berichtet war es 23. April im Pielachtal zu einem Bissunfall gekommen. Ein Chihuahua war von einem American Bulldog angefallen und getötet worden. Die Besitzerin des Chihuahua erlitt eine Verletzung an der Hand, auch das Frauerl des American Bulldogs erlitt beim Eingreifen eine Verletzung am Unterschenkel.
Der American Bulldog wurde mittlerweile abgegeben, die Besitzerin angezeigt. Weiters ermittelt, wie oben erwähnt, die Exekutive wegen des zerstörten Gartenzaunes gegen Unbekannt.