Familie von Pizzeria-Killer nach Tumult unter Schutz

Nach dem Mord in Pitten ging es in der burgenländischen Heimatgemeinde von Opfer und Verdächtigem heiß her. Die Polizei rückte an. Der 31-Jährige Türke schweigt indes in Haft, dürfte im Wahn getötet haben.
Der Pizzeria-Mord in Pitten (Neunkirchen) hat nun auch für einen Polizeieinsatz im Burgenland gesorgt. Da der mutmaßliche Killer (31; Anm.: er dürfte Dokumente gefälscht haben und 38 Jahre alt sein) die Bluttat via Sprachnachricht angekündigt und danach ein Foto der Leiche auf WhatsApp hochgeladen haben soll („Heute" berichtete) war nur wenige Stunden später in einem Ort im Burgenland der Teufel los.

Familie untergetaucht

Denn rund 100 Familienangehörige von Opfer (33) und Verdächtigem trafen sich bei der Wohnung des Mannes im Nordburgenland, um gemeinsam zu weinen und die grauenhafte Tat zu verarbeiten. Die Familie des Verdächtigen soll nun sogar beschützt werden – sie ist untergetaucht und derzeit an einem sicheren Ort.

Verdächtiger schweigt in U-Haft

Der mutmaßliche Killer (für ihn gilt die Unschuldsvermutung) sitzt indes in U-Haft, schweigt. Mögliches Motiv: Er könnte sich in eine Art Wahn hineingesteigert haben, es dürfte um Ehre und Kränkungen, nicht aber um Geld, gegangen sein. Die Staatsanwaltschaft untersucht nun das Blut des Killers auf Alkohol und Drogen und natürlich die Sprachnachricht. Die Frage dabei: Wie viele Empfänger bekamen die Chat-Ankündigung der Bluttat? Laut Polizei gingen um 11 Uhr, also ganz knapp vor der Tat, einige Notrufe ein - die Beamten waren unmittelbar nach der Bluttat zur Stelle.

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