In Kumberg nordöstlich von Graz sitzt der Schock tief. Ein 37-Jähriger soll am Montagabend seine acht Jahre alte Tochter mit einem Messer getötet haben. Menschen aus dem Umfeld der Familie können kaum begreifen, was passiert sein soll.
"Wieso musste das passieren?", fragt eine Nachbarin nach der Bluttat. Die Familie sei im Ort beliebt gewesen. "Sie sind überall beliebt und total naturverbunden. Ich kann es einfach nicht glauben!", schildert die Frau der "Krone".
Die Nachbarin kannte die Familie und zeigt sich gegenüber der Tageszeitung tief getroffen: "Ich hab die Familie so gern, ich kann es einfach nicht glauben!"
Ein 37-jähriger Vater - er feierte erst vor ein paar Tagen seinen Geburtstag - soll seine acht Jahre alte Tochter getötet haben. Wir berichten hier aktuell über das Familiendrama:
Der 37-Jährige war laut "Krone" auch im Ort bekannt. Er soll gerne Lederhose getragen und alte Bräuche gepflegt haben. Mit seiner Familie war er vor rund zehn Jahren nach Kumberg gezogen. Erst am vergangenen Dienstag soll er laut "Krone" seinen Geburtstag gefeiert haben – einen Tag später meldete er dann sein Gewerbe an.
Nach der mutmaßlichen Attacke auf seine Tochter soll der 37-Jährige versucht haben, sich selbst das Leben zu nehmen. Er wurde zunächst im Spital medizinisch versorgt.
Anschließend wurde der Tatverdächtige ins Polizeianhaltezentrum gebracht.
Was den 37-Jährigen zu der mutmaßlichen Tat bewegt haben könnte, ist weiterhin völlig unklar. Die Mordgruppe des Landeskriminalamts Steiermark hat die Ermittlungen übernommen.
Nun sollen die Ermittler klären, warum die Achtjährige sterben musste. Im Ort bleibt vorerst vor allem Fassungslosigkeit zurück.