Tochter (8) erstochen

Familienvater (37) feierte kurz vor Bluttat Geburtstag

Nach dem Tod einer Achtjährigen herrscht in Kumberg Entsetzen. Ihr Vater steht unter Tatverdacht. Er wurde erst vor ein paar Tagen 37 Jahre alt.
André Wilding
18.08.2026, 12:58
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In Kumberg nordöstlich von Graz sitzt der Schock tief. Ein 37-Jähriger soll am Montagabend seine acht Jahre alte Tochter mit einem Messer getötet haben. Menschen aus dem Umfeld der Familie können kaum begreifen, was passiert sein soll.

"Wieso musste das passieren?", fragt eine Nachbarin nach der Bluttat. Die Familie sei im Ort beliebt gewesen. "Sie sind überall beliebt und total naturverbunden. Ich kann es einfach nicht glauben!", schildert die Frau der "Krone".

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Fünf Kinder sollen im Haus leben

In jenem Haus, in dem sich die Tat ereignet haben soll, lebt den Angaben zufolge auch der Zwillingsbruder des Tatverdächtigen. Insgesamt sollen dort fünf Kinder wohnen.

Die Nachbarin kannte die Familie und zeigt sich gegenüber der Tageszeitung tief getroffen: "Ich hab die Familie so gern, ich kann es einfach nicht glauben!"

Der 37-Jährige war laut "Krone" auch im Ort bekannt. Er soll gerne Lederhose getragen und alte Bräuche gepflegt haben. Mit seiner Familie war er vor rund zehn Jahren nach Kumberg gezogen. Erst am vergangenen Dienstag soll er laut "Krone" seinen Geburtstag gefeiert haben – einen Tag später meldete er dann sein Gewerbe an.

Vater nach Suizidversuch festgenommen

Nach der mutmaßlichen Attacke auf seine Tochter soll der 37-Jährige versucht haben, sich selbst das Leben zu nehmen. Er wurde zunächst im Spital medizinisch versorgt.

Anschließend wurde der Tatverdächtige ins Polizeianhaltezentrum gebracht.

Mordgruppe sucht nach Motiv

Was den 37-Jährigen zu der mutmaßlichen Tat bewegt haben könnte, ist weiterhin völlig unklar. Die Mordgruppe des Landeskriminalamts Steiermark hat die Ermittlungen übernommen.

Nun sollen die Ermittler klären, warum die Achtjährige sterben musste. Im Ort bleibt vorerst vor allem Fassungslosigkeit zurück.

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