In der knapp 4.000 Einwohner großen Gemeinde Kumberg herrscht am Dienstag Fassungslosigkeit. Ab 7 Uhr verbreitet sich die Nachricht von der schrecklichen Bluttat im Ort. Noch rätseln alle, wie es dazu kommen konnte.
"Wir wissen nur, dass es geschehen ist – schrecklich", sagt man zu "Heute".
Der Tatort liegt mitten in der Gemeinde. Im Erdgeschoss des zweistöckigen Hauses zieren Steine die Wände. In den oberen Stockwerken sind Gitterstäbe an den Fenstern montiert, wohl um Kinder zu schützen.
Hinter dem Haus befindet sich ein großer Garten, dahinter liegt ein Feld. Gleich ums Eck befindet sich die Volksschule.
Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe
Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Polizei-Notruf: 133
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Das Familiendrama hatte sich am Montagabend in dem weißen Haus direkt an der Hauptstraße ereignet. Gegen 22.45 Uhr ging ein Notruf ein. Mehrere Polizeistreifen rückten zum Wohnhaus aus.
Dort fanden die Polizisten zunächst den verletzten 37-jährigen Vater im Badezimmer. Er dürfte sich selbst Schnittverletzungen zugefügt haben.
Seine achtjährige Tochter soll der Mann zuvor attackiert haben, er fügte ihr mehrere Stiche und Schnitte zu.
Ein Notarzt versorgte das schwer verletzte Kind noch vor Ort. Anschließend wurde die Achtjährige ins LKH Graz gebracht. Die Ärzte hatten keine Chance, dort erlag das Mädchen wenig später seinen schweren Verletzungen.
Auch der 37-Jährige wurde medizinisch versorgt. Danach nahmen ihn die Polizisten fest und brachten ihn ins Polizeianhaltezentrum.
Warum es zu der tödlichen Attacke gekommen sein soll, ist weiterhin unklar. Die Kripo ermittelt zu den Hintergründen der Tat.