Eigentlich wollte Mitar Mirić lediglich für einen Auftritt werben. Doch als der serbische Folkstar ein neues Video auf Instagram veröffentlichte, interessierte sich plötzlich kaum noch jemand für seine Musik.
Der Grund: Der 69-Jährige war für zahlreiche Fans kaum wiederzuerkennen. Sein Gesicht wirkte ungewöhnlich glatt und stark verändert. Schnell machten Spekulationen über Botox und andere Beauty-Eingriffe die Runde.
Die Kommentare wurden dabei teilweise ziemlich heftig. Nutzer verglichen Mirićs Gesicht etwa mit dem Ergebnis eines Wespenstichs. Auch Sängerin Iva Bojanić konnte sich einen Seitenhieb nicht verkneifen.
"Den Arzt sollte man verklagen", kommentierte sie unter dem Video. Schließlich wurden die Kommentare unter dem Beitrag deaktiviert.
Doch offenbar wurde Mirić vorschnell zum vermeintlichen Beauty-OP-Opfer erklärt.
Der Sänger meldete sich am Donnerstag selbst zu Wort – und behauptet, dass hinter seinem ungewöhnlichen Aussehen gar kein Schönheitsarzt steckt.
"Ich habe das nicht absichtlich gemacht", erklärt Mirić gegenüber "Telegraf". Schuld sei vielmehr sein Social-Media-Administrator gewesen: "Er hat ein bisschen zu viele Filter draufgelegt, das ist alles."
Ganz unglücklich scheint der Balkan-Star über die Panne allerdings nicht zu sein. Ohne den übertriebenen Filter hätten schließlich nicht sämtliche Medien darüber berichtet, scherzt er. Das Ganze sei einfach zufällig passiert.
Das Timing könnte für Mirić kaum besser sein. Denn ausgerechnet jetzt erlebt der Sänger auch musikalisch ein überraschendes Comeback.
Sein Song "Dotakni me" wurde bereits vor 31 Jahren veröffentlicht und blieb damals weit hinter Mirićs Erwartungen zurück. Nun verbreitet sich das Lied dank eines Hochzeitsvideos plötzlich in sozialen Netzwerken und erreicht eine völlig neue Generation.
Mirić selbst sagt, er habe immer an das Lied geglaubt und es deshalb über Jahrzehnte in seinem Live-Repertoire behalten.
Nun bekommt der 69-Jährige also doch noch seinen späten Hit – und dank eines offenbar etwas übereifrigen Filters gleich noch jede Menge zusätzliche Aufmerksamkeit.