Aufregung im Netz

Fans werfen F1 Manipulation in TV-Übertragung vor

Aufregung bei Formel-1-Fans weltweit. Versteckt die Rennserie den drastischen Leistungsabfall am Ende der Geraden? Im Netz wird diskutiert.
Sport Heute
14.03.2026, 16:23
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Seit Jahresbeginn gibt es in der Formel 1 ein neues Motoren-Reglement. Rund die Hälfte der Energie kommt mittels Elektro-Motor. Das Aufladen und Abgeben der Energie aus der Batterie sorgt für teilweise hohe Geschwindigkeitsunterschiede der Autos. Und für eine Vielzahl an Überholmanövern. So ließ sich die Rennserie etwa für stolze 125 Überholmanöver beim Saisonauftakt in Australien feiern. Kritiker prangern an, dass diese Überholmanöver künstlich herbeigeführt wurden.

Vielen Formel-1-Fans stößt aber der merkliche Geschwindigkeitsabfall am Ende der langen Geraden sauer auf. Den Formel-1-Boliden geht im wahrsten Sinne des Wortes der Saft aus, die Piloten gehen vom Gas oder bremsen vorzeitig, um so die Elektro-Batterie wieder aufzuladen. Wenn die Elektro-Energie aufgebraucht ist, fehlt Power. Das Phänomen ist während der TV-Übertragungen deutlich ersichtlich.

Aufregung um "Manipulationen"

Doch manipuliert die Formel 1 Geschwindigkeitsanzeigen, um den deutlichen Speed-Abfall zu kaschieren? Das werfen zumindest einige Fans der Formel 1 in sozialen Netzwerken vor.

Eine Szene der Onboard-Aufnahme von Mercedes-Star George Russell im Sprint-Qualifying von Shanghai wird jedenfalls heftig diskutiert. In dem kurzen Clip ist zu sehen, dass die Formel-1-Grafik die Top-Geschwindigkeit von 335 km/h anzeigt. Danach ist die Zusatzenergie des Elektro-Akkus aufgebraucht, das Auto wird merklich langsamer, auf der TV-Anzeige fällt die Geschwindigkeit auf 325 km/h. Und bleibt bei dieser stehen – bis zum Bremsvorgang des Melbourne-Siegers. Dann fällt die Anzeige drastisch ab – eigentlich unmöglich.

Ist Formel-1-Star Max Verstappen der Beste?

In vielen Kommentaren warfen die Fans der Formel 1 dann ein absichtliches Einfrieren der Geschwindigkeitsanzeige vor, um das sogenannte "Superclipping", also das Aufladen auf langen Geraden, und den damit verbundenen Leistungsabfall zu kaschieren.

Laut "F1 Insider" soll es sich allerdings nicht um eine gezielte Manipulation der Geschwindigkeitsanzeige gehandelt haben. Stattdessen sei der Speed von 325 km/h auch in den Telemetriedaten ersichtlich gewesen. Es habe hier bei mehreren Piloten Probleme gegeben, heißt es. Fans werden jedenfalls im Großen Preis am Sonntag (8 Uhr) ganz genau hinschauen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 14.03.2026, 17:33, 14.03.2026, 16:23
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