Russell gewinnt Sprint

"Unsportlich" – Wolff teilt gegen Red-Bull-Star aus

Beim ersten Sprint der neuen Formel-1-Saison kann sich Mercedes-Pilot George Russell den Sieg sichern. Eine andere Szene sorgt für mehr Aufsehen.
Sport Heute
14.03.2026, 08:12
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Dass Isack Hadjar die Entschuldigung von Andrea Kimi Antonelli unmittelbar nach dem Sprintrennen nicht annehmen wollte, bezeichnete Mercedes-Teamchef Toto Wolff als "unsportlich". Der junge Italiener hatte den Red-Bull-Piloten bereits in der ersten Runde berührt und dessen Boliden beschädigt.

In einer Rechtskurve versuchte Antonelli innen an Hadjar vorbeizugehen, verbremste sich jedoch und krachte seitlich in dessen Auto. Der Mercedes-Pilot erhielt dafür eine Zehn-Sekunden-Strafe. Für Hadjar war das Rennen mit dem beschädigten Wagen praktisch gelaufen – er kam am Ende nur auf Rang 15 ins Ziel und blieb damit ohne Punkte.

Immerhin suchte Antonelli direkt nach dem Rennen das Gespräch. Der Italiener ging zum Auto des 21-Jährigen, um sich zu entschuldigen. Hadjar wollte davon allerdings nichts wissen und winkte ihn wütend weg.

Für Toto Wolff war das Verhalten schwer nachvollziehbar. "Das kann’s nicht sein", schüttelte der Wiener im Sky-Interview den Kopf und bezeichnete die Reaktion als wenig sportlich.

Hadjar selbst zeigte sich nach dem Rennen weiterhin verärgert: "Im ersten Sektor lief alles nach Plan, dann hat sich Kimi total verbremst und mein Auto war beschädigt. Ich hatte ein langsames Auto mit einem Schaden. Das war ärgerlich." Bis er die Entschuldigung seines Rivalen akzeptiert, dürfte wohl noch etwas Zeit vergehen.

Zum  sportlichen: George Russell hat den ersten Sprint der jungen Formel-1-Saison in China gewonnen und den Silberpfeilen den nächsten Erfolg beschert. Der Engländer triumphierte in Shanghai vor den beiden Ferrari-Piloten Charles Leclerc (Monaco) und Lewis Hamilton (England), die Mercedes zumindest in der ersten Phase des Sprints vor Probleme stellten.

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