Faßmann sagt, wie gut die Schüler-Tests wirklich sind

Der Unterrichtsminister räumt laut "profil" eine beschränkte Trefferquote der Nasenbohrer-Tests ein.
Der Unterrichtsminister räumt laut "profil" eine beschränkte Trefferquote der Nasenbohrer-Tests ein.Daniel Scharinger / picturedesk.com
Bildungsminister Heinz Faßmann räumt ein, dass die Nasenbohrer-Tests für Schüler eine beschränkte Trefferquote bei Corona-Infektionen haben.

Nur 56 Prozent der Corona-Infizierten ohne Symptome erkennt der sogenannte Nasenbohrer-Test an Schulen, sagt Bildungsminister Heinz Faßmann in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil". Bei Infizierten mit Corona-Symptomen seien die Tests mit einer Quote von 75 Prozent zumindest etwas treffsicherer. Das Problem: Gerade bei Kindern würden Corona-Fälle öfters ohne Symptome verlaufen, als es bei Erwachsenen der Fall ist.

"Bin froh, wenn ich die Hälfte entdecke"

"Ich bin froh, wenn ich die Hälfte entdecke. Außerdem testen wir zwei Mal die Woche. Das heißt, bis zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit entdecke ich jene, die durchrutschen, in der zweiten Runde", wird Faßmann vom "profil" zitiert. Der Bildungsminister stellte aber auch klar, dass Schulen wieder geschlossen werden, wenn es zu einer "signifikanten Anzahl schulischer Outbreaks" komme – eine genaue Zahl nannte Faßmann dabei nicht.

Wann der Lockdown kommt

Entgegen Faßmann hatte dies Gesundheitsminister Rudi Anschober am Samstag getan: Sollte Österreich wieder eine 7-Tages-Inzidenz von 200 Fällen pro 100.000 Einwohnern erreichen, müssten die Maßnahmen wieder verschärft werden. Diese zahl nannte Anschober gegenüber dem Sender "ATV", wobei eine Überschreitung der Zahl auch einen erneuten harten Lockdown bedeuten könnte. Aktuell liegt die 7-Tages-Inzidenz in Österreich bei 105.

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