Die USA haben mit 2.597 Corona-Toten binnen 24 Stunden den Höchststand seit Mitte April erreicht. Dies meldeten die Behörden am Montag. Damit nähert sich die Zahl dem bisher höchsten Wert von 2.607 Toten am 15. April.
Zugleich wurden nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in den USA 180.098 Corona-Neuinfektionen verzeichnet. Der bislang höchste Wert binnen eines Tages war vergangenen Freitag mit rund 205.000 neuen Corona-Fällen registriert worden.
Experten hatten mit Blick auf Thanksgiving im ganzen Land mit einer Zunahme der Ansteckungen wegen vieler Reisen und Familientreffen gerechnet. Wegen des Feiertags waren viele Testzentren im Land geschlossen oder nur begrenzt geöffnet. Auch bei der Übermittlung von Daten soll es Medienberichten zufolge zu Verzögerungen gekommen sein.
Insgesamt haben sich in den USA bislang mehr als 13,7 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem dortigen Ausbruch der Pandemie starben über 270.000 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.