Fast 90% geimpft – trotzdem wieder Lockdown in Portugal

Aus Angst einer dramatischen fünften Welle wird in Portugal nach den Weihnachtsfeiertagen der Lockdown verhängt. (Symbolbild)
Aus Angst einer dramatischen fünften Welle wird in Portugal nach den Weihnachtsfeiertagen der Lockdown verhängt. (Symbolbild)
Pedro Fiuza Xinhua / Eyevine / picturedesk.com
Aus Angst einer dramatischen fünften Welle wird in Portugal nach den Weihnachtsfeiertagen der Lockdown verhängt.

Portugal zählt wegen seines Impferfolgs zum Corona-Musterschüler Europas. Das Land erzielte die höchste Impfquote der EU – 87 Prozent der Bevölkerung sind doppelt geimpft. Dennoch werden die Menschen nach Weihnachten für eine Woche in den Lockdown geschickt. Man wolle damit eine Entwicklung wie zu Beginn des Jahres verhindern.

Die Regierung des Sozialisten António Costa gab am Donnerstag sogar ein neues Maßnahmenpaket im Kampf gegen die fünfte Welle bekannt. Demnach soll es neben dem Lockdown vielerorts auch eine Rückkehr der Impfzertifikate und Tests geben.

Homeoffice, Kontaktreduktion

Den Lockdown nannte die Regierung "Woche zur Eindämmung der Ansteckung". In der Woche vom 2. bis zum 9. Jänner 2022 soll jeder, dem es möglich ist, ins Homeoffice wechseln. Bars und Restaurants und Clubs bleiben geschlossen. Der Schulbeginn wird auf den 10. Jänner verschoben.

"Wir alle wollen ein sicheres Weihnachtsfest, und danach wollen wir den Alltag wieder sicher aufnehmen", so der Premierminister. Er forderte alle auf, Kontakte außerhalb der unmittelbaren Familienkreises so weit wie möglich einzuschränken.

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