Politik

Fast jeder 5. Grazer unterstützt "Don't Smoke"

Die Initiatoren des "Don't Smoke"-Volksbegehrens hoffen auf einen "starken letzten Tag". 800.000 Unterschriften sind es bereits.

Heute Redaktion
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Don't Smoke-Volksbegehren
Don't Smoke-Volksbegehren
Bild: picturedesk.com

Mit Stand Sonntagmittag haben 800.000 Österreicherinnen und Österreicher das Nichtraucherschutz-Volksbegehren "Don't Smoke" unterschrieben. Ein großer Erfolg, wie die Initiatoren mitteilen, aber es ist noch nicht vorbei.

Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres hofft noch auf einen starken letzten Eintragungstag. Am Montag kann man noch unterschreiben: "Wir haben die Chance, etwas zu bewegen - nutzen wir Sie!", sagt er.

Bundesländer-Ranking

Die Unterstützer teilen sich wie folgt auf die Bundesländer auf: In Wien unterzeichneten 14,5 Prozent der Wahlberechtigten das Volksbegehren. Auf Platz 2 landet mit 13 Prozenbt die Steiermark.

Danach: Oberösterreich mit 12,7 Prozent, Niederösterreich mit 11,8 Prozent, Burgenland mit 11,1 Prozent, Kärnten mit 11 Prozent. Schlusslichter sind noch die westlichen Bundesländer: In Vorarlberg unterschrieben 10,8 Prozent, in Salzburg 10,7 Prozent und in Tirol 10,6 Prozent.

"Fast jeder fünfte Grazer hat das Volksbegehren unterschrieben", freut sich Alexandros Stavrou (Presseabteilung Ärztekammer) gegenüber "Heute.at".

Damit ist Graz mit 18,4 Prozent einsamer Spitzenreiter, gefolgt von Eisenstadt und Innsbruck (14,9 Prozent). In Wien - wir haben es oben gesehen - unterstützten 14,5 Prozent der Wahlberechtigten das Volksbegehren.

In Klagenfurt waren es 14,4 Prozent, in Linz 14,2 Prozent. Dann folgt St. Pölten, wo sich 12,5 Prozent der Wahlberechtigten aufraffen konnen, in Salzburg machten das 12,4 Prozent. Am Ende des Rankings steht Bregenz mit 10,3 Prozent.

Ziel noch nicht erreicht

In Anlehung an Vizekanzler Strache sagt Ärztekammerpräsident Szekeres: "Der Vizekanzler hat die Zahl von 900.000 Unterschriften als Marke für eine dann jedenfalls abzuhaltende verbindliche Volksabstimmung ausgegeben. Wir haben noch 24 Stunden Zeit - gemeinsam können wir es schaffen!", sagt er. (red)