Faye Dunaway zählt seit mehr als 60 Jahren zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Filmwelt.
Beim diesjährigen Filmfest in Venedig zeigte sie eindrucksvoll, dass sie auch mit 85 Jahren nichts von ihrer Ausstrahlung eingebüßt hat.
Ihren internationalen Durchbruch feierte Dunaway in den späten 1960er-Jahren mit dem Kultfilm "Bonnie und Clyde". Es folgten erfolgreiche Rollen an der Seite von Steve McQueen in "Thomas Crown ist nicht zu fassen" und in "Chinatown" unter der Regie von Roman Polanski.
Für ihre Leistung im Film "Network" wurde sie mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.
Dunaway, im Jahr 1999 als Stargast von Richard Lugner beim Wiener Opernball, hat insgesamt in mehr als 100 Filmproduktionen mitgewirkt und gilt als eine der letzten großen Weltstars ihrer Generation.
Am Wochenende wurde Dunaway mit dem Kinéo Lifetime Achievement Award für ihr Lebenswerk geehrt. Die Veranstalter würdigten sie als "wahren Giganten" der Filmgeschichte und hoben ihre über sechs Jahrzehnte andauernde Karriere hervor.
Auf dem roten Teppich in Venedig zeigte sich Dunaway entspannt und stilvoll. Laut t-online trug sie ein bodenlanges, schwarzes Abendkleid mit einem feinen Cape-Überwurf, das ihrer Erscheinung zusätzliche Eleganz verlieh.
Ihr markantes, voluminöses blondes Haar trug sie offen über den Schultern.
Der Kinéo Award ist ein italienischer Filmpreis, der seit 2002 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Venedig vergeben wird.
Neben Dunaway wurde heuer auch Nicola Peltz Beckham ("Lola") mit dem Rising Star Award ausgezeichnet.