Faymann pocht auf Soforthilfepaket für Nahen Osten

Um die momentan dramatische Flüchtlingslage in Ost- und Mitteleuropa zu entschärfen drängt Bundeskanzler Werner Faymann auf ein fünf Milliarden Euro starkes Soforthilfepaket für die Länder rund um Syrien. Das wurde bei einem Treffen hochrangiger Sozialdemokraten in Wien thematisiert.

Um die momentan dramatische Flüchtlingslage in Ost- und Mitteleuropa zu entschärfen drängt auf ein fünf Milliarden Euro starkes Soforthilfepaket für die Länder rund um Syrien. Das wurde bei einem Treffen hochrangiger Sozialdemokraten in Wien thematisiert.

Konkret sollen mit dem Soforthilfepaket Nahrung, Unterkünfte, Unterricht und medizinische Versorgung in den Flüchtlingslagern in den an Syrien angrenzenden Ländern gewährleistet werden. Finanziert werden soll der Betrag jeweils zu einem Drittel von der EU, den USA und den Golfstaaten.

Am Mittwoch soll das 5 Milliarden schwere Sofortmaßnahmenpaket ihm Rahmen des EU-Sonderrats konkretisiert werden, um bei der darauffolgenden UNO-Generalversammlung abgesegnet zu werden.

Wurzel des Problems

Faymann hat die Soforthilfe am Freitagabend in Wien gemeinsam mit dem französischen Premierminister Manuel Valls, dem schwedischen Ministerpräsident Stefan Löfven, dem deutschen Vizekanzler Sigmar Gabriel sowie dem EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz besprochen.

In der ZiB 2 erklärte der Kanzler, dass "an die Wurzeln des Problems gegangen" werden muss.

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