Fenster von Ex-VSStÖ Wien-Chefin eingeschossen

Bild: Florentin Götzl

Am Montag entdeckte die ehemalige Vorsitzende des VSStÖ Wien, Natascha Strobl, ein Schussloch in ihrer Küchenscheibe. Die Polizei tut laut VSStÖ die Drohung als Kinderstreich ab.

Der Schuss wurde nach Meinung von VSStÖ mit einem Luftdruckgewehr bzw. einer Gaspistole abgefeuert. Die Jungpartei sieht darin einen Angriff gegen bekennende Antifaschistien.

"Das Ziel, das hinter der eingeschossenen Fensterscheibe von Natascha Strobls Wohnung steht, ist eindeutig. Man will Angst einflößen und eine Antifaschistin zum Schweigen bringen", erklärt Jessica Müller, Vorsitzende des Verbands Sozialistischer Studentinnen und führt weiter aus: "Insbesondere nach ihrem jüngst mit Kathrin Glösel und Julian Bruns erschienen Buch über die Identitären, eine Gruppe, die den altbekannten Rechtsextremismus in neues Gewand kleidet, und ihren Beiträgen zur Kampagne des VSStÖ 'No Pasarán! - Gemeinsam gegen Rechts', scheinen die Rechten sie einschüchtern zu wollen."

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