Ferrari-Boss: Schuldige sollen Crash-Reparaturen zahlen

Mattia Binotto will Crash-Verursacher bezahlen lassen.
Mattia Binotto will Crash-Verursacher bezahlen lassen.Imago Images
Nach dem Blech-Salat beim Start des Grands Prix von Ungarn möchte Ferrari-Chef Mattia Binotto künftig die Schuldigen zur Kasse bitten. 

Auf regennasser Strecke hatte Mercedes-Pilot Valtteri Bottas mit einem viel zu späten Bremsmanöver vor der ersten Kurve auf dem Hungaroring einen Massen-Crash ausgelöst, war in Lando Norris gekracht. Der McLaren-Pilot schoss dann Max Verstappen ab, der allerdings weiterfahren konnte, Bottas nahm Sergio Perez im zweiten Red Bull aus dem Rennen. 

Die stark beschädigten Boliden haben im Formel-1-Zirkus vor der Sommerpause jedenfalls noch einmal für Gesprächsstoff gesorgt. Erst hatte Red Bull die Kosten-Obergrenze wegen der neuerlichen Reparatur-Arbeiten infrage gestellt, nun brachte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto eine radikale Idee ins Spiel: Teams, deren Fahrer einen Crash verursacht haben, sollen künftig für die Reparatur-Arbeiten der Rivalen aufkommen. 

Verursacher sollen für Schäden zahlen

"Ich denke, es gibt Gesprächsstoff in der Formel 1 in naher Zukunft. Mit den anderen Teamchefs, der FIA und der Formel 1", erklärte der Italiener. Und präzisierte dann: "Wir müssen in Betracht ziehen: Wenn ein Fahrer Fehler macht, dass sein Team für die Schäden aufkommen muss. Das wird die Fahrer verantwortungsbewusster machen." 

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hatte sich nach dem Rennen für seinen Fahrer entschuldigt. Die vielsagende Antwort von Red-Bull-Boss Christian Horner darauf: "Bezahlt er dann auch die Rechnung?"

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