Niederösterreich

Fest gerettet! Christbaum-Preise werden nicht erhöht

Die Teuerungskrise hat Österreich fest im Griff. Um ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen, werden die Christbaumbauern die Preise nicht erhöhen.
Isabella Nittner
20.11.2022, 19:04
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Die Inflation ist auf einem Rekordhoch, Energiepreise schießen durch die Decke, der Wocheneinkauf kostet immer mehr – fast alles wurde in den letzten Monaten teils empfindlich teurer, viele Menschen werden dadurch in die Armut getrieben.

Jeder Dritte will bei Weihnachtsfest sparen

Viele Österreicher müssen deshalb auch an Weihnachten sparen, jeder Dritte gibt an, weniger Geld für Geschenke ausgeben zu wollen – mehr dazu hier.

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Was jedenfalls nicht teurer werden soll, sind Christbäume, wie die Landwirtschaftskammer Niederösterreich jetzt auf "Heute"-Anfrage mitteilte.

"Nur marginale Kostenanpassung"

"Unsere Produzenten werden ihre Preise heuer kaum erhöhen, es finden nur Kostenanpassungen statt wegen der gestiegenen Produktionsmittelpreise, vor allem wegen dem Treibstoff. Die sind aber nur marginal, so dass sie der Konsument kaum merken wird", berichtet Eva Lechner von der LKNÖ.

So merkst du, ob der Baum frisch ist

Schütteltest: Den Baum kräftig schütteln – Ein frischer Baum verliert keine Nadeln.

Kratztest: Ein Stück Rinde abkratzen – Das Holz soll darunter noch feucht sein.

Streichtest: Von innen nach außen über Nadeln streichen – Es sollten keine Nadeln fallen.

1,1 Millionen Christbäume – hauptsächlich Nordmannstannen, Blau- und Rotfichten sowie Weiß- und Silbertannen – werden in Niederösterreich aufgezogen, 54 Prozent der österreichweiten Anbaufläche befindet sich in NÖ. Auch die meisten Christbäume, die in Wiener Haushalten aufgestellt werden, stammen aus dem blau-gelben Bundesland.