Zu einem Wohnungsbrand kam es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im 10. Bezirk. Die Wiener Berufsfeuerwehr wurde in die Rieplstraße 2 gerufen. Insgesamt waren 38 Feuerwehrmänner und acht Löschfahrzeuge im Einsatz. Das Feuer war nach ca. einer Stunde gelöscht - das Großaufgebot der Rettungskräfte fotografierte unser Leserreporter.
Zu einem Wohnungsbrand kam es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im 10. Bezirk. Die Wiener Berufsfeuerwehr wurde in die Rieplstraße 2 gerufen. Insgesamt waren 38 Feuerwehrmänner und acht Löschfahrzeuge im Einsatz. Das Feuer war nach etwa einer Stunde gelöscht - das Großaufgebot der Rettungskräfte fotografierte unser Leserreporter.
In einem Mehrparteienhaus in der Rieplstraße kam es kurz vor zwölf Uhr mitternachts zu einem Brand. Der Wohnungsbesitzer gab an, das Feuer habe sich sehr schnell verbreitet, er selbst konnte sich gerade noch rechtzeitig retten. Jedoch hatte er beim Verlassen der brennenden Wohnung die Türe offen gelassen. Innerhalb weniger Minuten war das gesamte Stiegenhaus so stark verraucht, dass der Fluchtweg für die anderen Bewohner abgeschnitten wurde.
Unter den Menschen brach kurz darauf Panik aus: Einige liefen in das verrauchte Treppenhaus, andere riefen aus ihren Fenstern um Hilfe, da sie die eigenen Eingangstüren öffneten und somit der Rauch in die Wohnungen eindrang.
Die Florianis bekämpften den Brand mit Atemschutz und Löschleitungen. Zeitgleich wurden die Bewohner mit Fluchtfiltermasken ins Freie gebracht, einige mussten mit der Drehleiter aus den Fenstern gerettet werden. 35 Personen konnten aus dem Wohnhaus gerettet werden, vier davon mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht werden.
Brandkommissär Lukas Schauer appelliert an die Bevölkerung, man solle im Falle eines Brandes die verlassene Wohnung schließen, damit sich der Rauch nicht auf das gesamte Wohnhaus ausbreiten könne. Die Leute, die eine starke Rauchbildung im Stiegenhaus wahrnehmen, sollen ihre Türen schließen, mit Tüchern abdichten und die Feuerwehr alarmieren.