Burgenland

Feuerteufel am Werk! Brandserie hält Burgenland in Atem

Gleich mehrere Brände in und um Wulkaprodersdorf sorgten für zahlreiche Feuerwehreinsätze. Jetzt wird ein Verdacht laut: Brandstiftung!

Roman Palman
Feuerwehr und Polizei standen im Einsatz. Symbolbild.
Feuerwehr und Polizei standen im Einsatz. Symbolbild.
Getty Images / iStock

Am gestrigen Abend wurden die Einsatzkräfte zu einem Strohballenbrand am Güterweg zwischen Wulkaprodersdorf und Antau gerufen. Ein Strohhaufen war im Brand geraten und auch in ca. 200 Metern Entfernung brannten ebenfalls zwei Strohballen auf einem Anhänger.

Die brennenden Strohballen wurden mit einem Radlader vom Anhänger gehoben und konnten wie der Strohhaufen von der Feuerwehr Wulkaprodersdorf rasch gelöscht werden. Schon am vergangenen Freitag musste an der dortigen Einsatzadresse kurz vor Mitternacht ein Brand gelöscht werden. Eine Selbstentzündung konnte ausgeschlossen werden.

Noch während der Löscharbeiten wurde ein weiterer Brand am Ortsrand angezeigt. Ein Sichtschutz-Gartenzaun aus Holz geriet in Brand und konnte vom Besitzer selbst gelöscht werden. Auch hier kann nicht von einer Selbstentzündung ausgegangen werden.

Haus im Ortskern in Flammen

Kurz nach 21 Uhr gab abermals einen Brandeinsatz im Ortskern von Wulkaprodersdorf. Etwa 200 Meter entfernt vom Gartenzaunbrand kam es zu einem Brand in einer alten Tischlereiwerkstätte. Der Dachstuhl stand im Vollbrand und die Feuerwehren Eisenstadt, Siegendorf und Rust mussten bei den Löscharbeiten unterstützen.

Ein Übergreifen auf weitere Gebäude konnte verhindert werden. Das ausgebrannte Gebäude, in dem sich keine Personen befanden, wurde durch den Bezirksbrandermittler begutachtet und eine Selbstentzündung wird ausgeschlossen.

Auch bei den weiteren Einsätzen am vergangenen Freitag, wo neben den Strohballen ein abgemähtes Feld auf der Wulkawiese und eine zu einer Bücherzelle umgebaute Telefonzelle in der unteren Hauptstraße brannte, wird Selbstentzündung ausgeschlossen. Diese Brände konnten von Passanten gelöscht werden.

Die Schadenssumme der Brände kann noch nicht beziffert werden. Personen wurden bislang nicht verletzt.

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