Weil in den vergangenen Tagen starke Öl-, Fäkal- und Fettreste in harter Form am Ufer der Donau in Niederösterreich östlich von Wien angeschwemmt worden sind, ist die Feuerwehr zum Schadstoffeinsatz ausgerückt. Nach Angaben vom Sonntag rückten Helfer aus den Bezirken Gänserndorf und Bruck/Leitha mit Booten und Zillen aus.
Nach Schadstoffen gesucht wurde einer Aussendung zufolge im Auftrag der Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha am Freitag von der Stadtgrenze Wiens bis zur Staatsgrenze Slowakei jeweils an den Uferseiten.
Nach entsprechender Entfernung erfolgte an Übergabestationen in Orth a. d. Donau (Bezirk Gänserndorf) und Bad Deutsch-Altenburg (Bezirk Bruck a. d. Leitha) die Sammlung zwecks fachgerechter Entsorgung, berichtete die Feuerwehr.
Unappetitlich: Die bis zu einen Meter großen Brocken enthielten wie berichtet etwa Zigarettenstummel oder Kondome, aus einigen floss auch eine gelbe (fettige) Flüssigkeit.
„Man muss schon genau hinschauen, aber dann findet man sie“, so Fischamends Umweltgemeinderat Tobis Leister (Liste RAM) vor wenigen Tagen zu „Heute“. Erste Entdeckungen dieser Klumpen hatte er schon im Juni gemacht. „Die Problematik ist nicht zu unterschätzen", hatte er gewarnt und die Entfernungsaktion mit in Gang gesetzt.
Wer für die Klumpen verantwortlich zeichnet, war nach wie vor unklar. Die Bezirkshauptmannschaft Bruck versucht den Verursacher auszuforschen, in Frage käme vermutlich eine Kläranlage.