Niederösterreich

Feuerwehr trainiert Waldbrand-Katastrophe bei Göttweig

Ruhiges Wochenende? Nicht für die Blaulichtorganisation Feuerwehr, denn am Waxenberg bei Paudorf wird gerade ein Waldbrand-Szenario geübt.
Isabella Nittner
21.05.2022, 13:31

Große Aufregung rund um Paudorf und das Stift Göttweig (Bezirk Krems-Land) am Samstag: Derzeit kreisen insgesamt fünf Hubschrauber (drei Eurocopter 135 der Flugpolizei, eine Sikorsky S-70 des Bundesheeres und eine Bell 412 von Heli-Austria) über die Wälder am Rande der Wachau. Grund dafür ist eine große Waldbrand-Übung der Freiwilligen Feuerwehr, bei der sich 400 Florianis auf den Notfall vorbereiten, damit dann auch jeder Handgriff sitzt.

16 neue Waldbrand-Fahrzeuge in NÖ

Ebenfalls ein Bild vor Ort machen sich Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf sowie der nö. Feuerwehr-Vizekommandant Martin Boyer. "Uns allen ist der Waldbrand in Hirschwang noch in lebhafter Erinnerung: Insgesamt fast 9.000 Einsatzkräfte, darunter 8.000 Feuerwehrleute, kämpften zwei Wochen lang gegen die Flammen und Glutnester", ruft Pernkopf in Erinnerung.

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Das Landesfeuerwehrkommando setzt deshalb bereits seit einigen Jahren einen Schwerpunkt auf Waldbrandbekämpfung. Erst kürzlich wurden 16 neue Waldbrandfahrzeuge in Dienst gestellt. Bereits früh erkannte Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner die Notwendigkeit, sich auch in Niederösterreich auf diese Art der Brandbekämpfung zu spezialisieren. Gehör fand er umgehend bei der nö. Landesregierung und dem für die Florianis zuständigen Landesvize Stephan Pernkopf.

"Investitionen lohnen sich"

"Wir haben in Hirschwang gesehen, dass sich die Investitionen und die Schwerpunktausbildung auszahlen. Der Einsatz in Hirschwang hat aber gerade auch gezeigt, dass die Einsatzkräfte der gesamten Sicherheitsfamilie Niederösterreich perfekt zusammenarbeiten", so Pernkopf.