Feuerwehr wütet auf Facebook über Hochwasser-Surfer

Ein Video zeigt die Surfer, die bei Hochwasser ihr Leben riskierten
Ein Video zeigt die Surfer, die bei Hochwasser ihr Leben riskiertenFacebook Screenshot
Die starken Regenfälle sorgten am Wochenende für Dauereinsatz bei der Feuerwehr. Um so größer ist dort der Ärger über leichtsinnige Hochwasser-Surfer.

Die sintflutartigen Regenfälle ließen am Wochenende zahlreiche Bäche und Flüsse über die Ufer treten. Besonders in Niederösterreich waren die Feuerwehren zum Teil 24 Stunden lang im Dauereinsatz, um Lebensgefahr und Schäden von den Menschen abzuwenden. Um so verständlicher ist der Ärger der Feuerwehren über leichtsinnige Hochwasser-Surfer im Bezirk Amstetten.

Das Bezirksfeuerwehrkommando machte seinem Ärger am Montagabend in einem Facebook-Posting Luft. Gepostet wurde ein Video, das mehrere junge Männer beim Surfen auf einem von Hochwasser stark angeschwollenen Fluss zeigt. "Viele Einsatzkräfte fragen sich ob es notwendig ist, bei Hochwasser sein eigenes Leben und das der Einsatzkräfte zu riskieren", so der verärgerte Kommentar der Freiwilligen Feuerwehr.

Treibgut und starke Strömung seien lebensgefährlich und können tödlich sein, warnte die Feuerwehr weiter. Tatsächlich sieht man im Video wie mehrmals Treibgut am Surfer vorbeigetrieben wird. Am Wochenende war ein Mann bei Wallsee in die Donau gestürzt und trotz Reanimationsversuchen noch vor Ort gestorben

In den Kommentaren unter dem Facebook-Posting der Feuerwehr entbrannte daraufhin eine Diskussion. Viele Facebook-Nutzer zeigten Verständnis für den Ärger der Feuerwehr und kommentierten: "Wie blöd kann man sein". Andere merkten an, dass der Surfer durch ein Seil gesichert sei. 

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