Oberösterreich

Feuerwehrmann (23) hat wegen Corona Riss in Lunge

Gerade einmal 23 Jahre ist der jüngste Corona-Patient auf der Intensivstation in Vöcklabruck. Sein Schicksal bewegt viele.
30.11.2021, 15:13

Es sind beklemmende Bilder, die der ORF am Montagabend in der Sendung "Thema" zeigte. Ärzte und Pfleger auf der Intensivstation im Salzkammergut-Klinikum filmten eine Nacht lang ihren Dienst und lieferten damit eindrückliche Bilder, was das Coronavirus den Menschen antun kann. 

"Es ist eine maximale Herausforderung", sagt Intensiv-Krankenschwester Irmgard Mair gleich zu Beginn und die folgenden Bilder machen klar, was sie meint.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Da wird etwa ein junger 23-jähriger Mann gefilmt (anonymisiert), der wegen einer schweren Corona-Infektion gerade fünf Tage im künstlichen Tiefschlaf gelegen ist. 

 "Durch die Infektion ist die Lunge so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass du keine Luft mehr erwischt hast", erklärt der Arzt Christian Dopler dem jungen Feuerwehr-Mann. Doch nicht genug: "Es ist auch die Lunge an einer Stelle eingerissen, deshalb ist Luft aus der Lunge in den Brustkorb ausgetreten", sagt Dopler weiter.

Er macht dem jungen Patienten, der nicht geimpft ist, aber auch Mut. "Jetzt musst du dich wieder zurück kämpfen, zurück zur Feuerwehr", sagt Dopler, bevor er zum nächsten Patienten geht.

13 Betten gibt es auf der Intensivstation in Vöcklabruck, neun Personen werden dort aktuell wegen einer schweren Coronainfektion behandelt, sieben sind ungeimpft. Aber Dopler ist sich auch sicher, dass die meisten Patienten, auf seiner Station es bereuen, dass sie sich nicht impfen haben lassen.

Weitere Storys