FF-Chef schickte sich selbst Giftpralinen

Vier bitterböse Drohbriefe und sogar gefährliche Giftpralinen soll der Ex-Feuerwehrchef von Martinsberg (NÖ) bekommen haben. Dabei ist der Tischlermeister mit dem märchenhaftenn Namen Hobel (51) selbst ein Märchenerzähler.

Vier bitterböse Drohbriefe und sogar gefährliche Giftpralinen soll der Ex-Feuerwehrchef von Martinsberg (NÖ) bekommen haben. Dabei soll der Tischlermeister mit dem märchenhaften Namen Hobel (51) selbst ein Märchenerzähler sein.

"Als ich das Kuvert mit den Pralinen sah, musste ich sofort an den Fall Hirtzberger (Anm.: der Spitzer Politiker wurde tatsächlich mit einem mit Rattengift versetzten Mon Cherie vergiftet) denken", klagte Karl Hobel den Medien.

Den Kriminalisten war die Geschichte von Anfang an suspekt. Sie überführten den Familienvater mit einem Schriftabgleich.

Warum die Lügen? Karl Hobel war nach einem Feuerwehrfest zurückgetreten, weil Geld in der Kasse gefehlt hatte. Mit den Drohbriefen wollte er eine nochmalige Prüfung des Festes herbeiführer und so seine Unschuld beweisen. Der Tischler wurde angezeigt.

Joachim Lielacher

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