FFP2-Pflicht wird noch einmal massiv ausgeweitet

Die FFP2-Pflicht wird uns noch länger – und in mehr Bereichen des Lebens – begleiten.
Die FFP2-Pflicht wird uns noch länger – und in mehr Bereichen des Lebens – begleiten.Johann Schwarz / SEPA.Media / picturedesk.com
Noch vor wenigen Tagen war von Corona-Lockerungen die Rede. nun soll bereits nächste Woche reagiert werden – allerdings mit neuen Verschärfungen.

Über 2.300 Corona-Neuinfektionen heute, über 3.200 in nicht einmal einer Woche – so sieht die Corona-Prognose aus, die Herwig Ostermann von Gesundheit Österreich am Donnerstag bei einem Expertengespräch mit Gesundheitsminister Rudi Anschober bekannt gab. Anschober stellte dabei in den Raum, dass aus einer geplanten Öffnung der Gastronomie trotz vergangener Ankündigungen nichts werden könnte, sondern vielmehr im Fall der Fälle verschärft werden müsse.

Einige Verschärfungen soll es dabei bereits kommende Woche geben. "Ich muss sehr, sehr klar und deutlich sagen, wenn es uns nicht gelingen würde, dass die Zahlen wieder gesenkt werden oder stabilisiert werden, dann droht uns eben eine dramatische Situation im Herbst", so Anschober. "Natürlich" müsse man dann am 15. März darüber sprechen, "ob wir die geplanten Öffnungsschritte so verantworten können, wie sie am Montag paktiert wurden".

FFP2-Pflicht "für zusätzliche Bereiche"

Um die Zahlen vorerst stabilisieren zu können, kommen diese neuen Regeln, die innerhalb der nächsten 48 Stunden fertig ausgearbeitet sein sollen: In Bezirken mit Inzidenzen über 400 sollen Ausreisebeschränkungen samt negativen Testungen entweder für den ganzen Bezirk oder die am stärksten betroffenen Gemeinden gelten, in Gemeinden mit akuten Zuwächsen soll es Schwerpunktkontrollen der Polizei geben, die FFP2-Pflicht soll verstärkt werden "für zusätzliche Bereiche". "Heute" brachte in Erfahrung: Gemeint soll vor allem der Arbeitsplatz sein. Aber auch im Freien bei stark frequentierten öffentlichen Plätzen sei sie angedacht.

Möglich dabei: FFP2-Pflicht an Arbeitsplätzen, aber auch im Freien, bestätigt ist dies noch nicht. In Betrieben und Unternehmen mit über 50 Mitarbeitern soll es verpflichtende Präventionskonzepte am Arbeitsplatz mit Schwerpunkt Sozialräume und Transportbereich geben und es soll mehr Testungen mit stärkerem Fokus auf Berufsgruppen und Zugangstests geben und Quarantänemaßnahmen soll es einheitlich etwa für Schulen mit Coronafällen geben.

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