Fiel Vespa-Stuntman auf falsche Polizisten rein?

Die spektakuläre Vespa-Blindfahrt auf die Großglockner Hochalpenstraße von Stuntman Günter Schachermayr (41) ist eine Facette reicher.
46 Kilometer mit einem schwarzen Sack über den Kopf auf einer Vespa auf der Großglockner Hochalpenstraße – diesen Plan hatte der Steyrer Stuntman Günter Schachermayr (wir berichteten).

Am 1. November war es dann endlich laut eigenen Angaben des Oberösterreichers endlich so weit. Um Punkt 11 Uhr startete er sein waghalsiges Unternehmen. Doch er kam nur bis Kilometer 14. Dort stoppte ihn, so Schachermayr eine Zivilstreife der Polizei.

"Nun habe ich einige Verkehrsdelikte laut StVO zu beklagen. Kein Sturzhelm… Einer davon ist ein schweres Delikt 'Gefahrenguttransport, die Sauerstoffflasche", so Schachermayr.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Sauerstoffflasche hatte er mit, um unter dem Sack vernünftig atmen zu können.

Salzburger Polizei weiß von nichts



Welche Strafen erwarten den Mann nun? "Heute" hat bei der Salzburger Polizei nachgefragt.

"Die Salzburger Polizei hatte keinen entsprechenden Einsatz", stellt Pressesprecher Hans Wolfgruber auf "Heute"-Nachfrage fest. Man habe sogar noch einmal bei allen umliegenden Dienststellen nachgefragt. "Niemand weiß von einem Mann mit einem Sack über den Kopf, der auf einer Vespa die Großglockner Hochalpenstraße hinauffährt", stellt er klar.

Wolfgruber betont zudem, dass die Straße derzeit für einspurige Fahrzeugen gesperrt sei.

Und auch bei der Landespolizeidirektion in Kärnten hat man keine entsprechende Meldung bekommen.

Bleibt die Frage, ob Günter Schachermayr womöglich auf falsche Zivilpolizisten hereingefallen ist? Der Steyrer reagierte auf Nachfrage von "Heute" am Sonntag leider nicht.

Hier das Video zu dem Stunt:





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